Spieltag 3: Alles Kopfsache

TTV Neustadt : TTC Brücken  9:3

Dass sich bei einem Tischtennisspiel enorm viel im Kopf abspielt, weiß jeder, der unserem Lieblingssport frönt und dementsprechend Wettkämpfe bestreitet. Selbstverständlich beeinflussen Fitness, Ballgefühl, Reaktionsgeschwindigkeit, Risikobereitschaft und Talent – um nur einige Faktoren dieser komplexen Sportart zu nennen – das Spielvermögen des einzelnen Sportlers. Für den spielerischen Erfolg brauch es jedoch auch die notwendige psychische Voraussetzung bzw. Einstellung. Zum besseren Verständnis wagen wir dazu einen Blick in den Kopf des Tischtennisspielers. Man stelle sich dazu den typischen Tischtennisathleten vor: durchtrainiert, gutaussehend, TTR-Mittelmaß.

Das gestrige Abendspiel gegen Brücken stellte unsere sechs TTVler vor eine Herausforderung bei der die Psyche eine große Rolle spielte. Ein Klassiker: die gegnerische Mannschaft reist stark ersatzgeschwächt an, im Kopf formiert sich sogleich der Gedanke „das müssen wir gewinnen“. Tischtennis-psychologisch gesehen extrem erfolgsgefährdend, insbesondere wenn die eingesetzten Ersatzspieler ebenfalls den Schläger halten können. So entsteht möglicherweise bereits vor Spielbeginn eine Drucksituation, die sich je nach Spielverlauf verstärken kann, wenn es nun doch ergebnistechnisch eng werden sollte. Eventuelle Folgen sind weiche Knie, leichtes Zittern, sprich: das Ende der Lockerheit. Wie ist unsere Erste am vergangen Samstagabend mit diesen Umständen umgegangen?

Beginn des Matches gewohnheitsgemäß mit den Doppeln. Sebbi und Oli begannen gegen Mootz/Korb souverän mit einer 2:0-Führung. Doch die Brückener kamen besser ins Spiel und leisteten ordentlich Gegenwehr. Nach einem verlorenen Satz erhöhte das Neustadter Spitzendoppel die Schlagzahl und holte den ersten Punkt. Psycho-Check: stabil und bestanden! Christian und Jürgen sahen sich währenddessen dem Duo Simon/Stucky gegenüber. Diese leisten sich kaum Fehler und gewannen klar mit 3:0. Mit Psyche hatte dies aus heimischer Seite wenig zu tun, die Gäste spielten an diesem Abend einfach zu stark, was das neustadter Duo neidlos anerkannte. In der Begegnung Walde/Andy gegen die Steinmann-Brüder ging es enger zu. Nach jedem Satzgewinn folgte der Satzausgleich, bis in den Entscheidungssatz. In diesem schafften es die Hausherren die Zitterpartie druckvoll und erfolgreich mit 3:2 zu beenden. Psychocheck: gerade so bestanden! Zwischenstand 2:1 für Neustadt.

Gespannt erwartet wurde nun der Auftritt des vorderen Paarkreuzes in den Einzelbegegnungen. Sebbi, gerade erst von den Flitterwochen heimgekehrt, brauchte einige Ballwechsel um seine gefürchteten Topspins in gewohnter Manier einsetzen zu können. Gegner Thorsten Mootz, der ordentlich mithielt, musste sich dem TTV-Kapitän dann aber doch mit 0:3 geschlagen geben. Psychocheck auf neustadter Seite: Durchgebissen und bestanden. Am Nebentisch war ordentlich Stimmung geboten, denn Christian wirbelte hochmotiviert an der Platte. Opfer Wolfgang Simon schaffte es nur stellenweise mit seinen gefährlichen Seitspin-Drallbällen durchzustoßen, denn der TTVler wurde immmer sicherer und wagte immer öfter den Weg in die Offensive. Groß gefeiert wurde der Ballwechsel des Abends, bei dem der erstaunlich bewegliche Christian zweimal einem schier unerreichbaren Ball in „Becker“-Manier hinterherhechtete um den Punkt doch noch für sich zu entscheiden. Der offene Schlagabtausch ging mit 3:2 an Christian. Psychocheck: in der Ruhe liegt die Kraft – bestanden!

Das mittlere Paarkreuz – es darf vorweggenommen werden – zeigte an diesem Samstag die besten Nerven. Jürgen ließ mittels sicherer Hand und ordentlich Spin gegen Nico Steinmann nichts anbrennen. Dank gezielter Platzierung schaffte es Jürgen „The Serve of Death“ den Brückener nicht ins Spiel kommen zu lassen. Psychocheck: Mit Bravour bestanden! Auch Oli wollte nun nachziehen, hatte aber mit Daniel Stucky einen harten Brocken gegenüber. Gleich im ersten Satz legte dieser los wie die Feuerwehr und gönnte Oli lediglich drei Punkte. Alles Spins wurden spielend einfach gegengeschossen. Wer danach mit einem klaren Spielverlauf rechnete, kennt unseren Oli nicht. Mit taktischem Verständnis und Beharrlichkeit kämpfte sich der immerjunge Neustadter in die Partie. Etliche Rückstände konnte er egalisieren und schlussendlich mit 3:2 den Punkt nach Hause holen. Psychocheck: Klar bestanden.

Zwischenstand: 6:1. Eine solche Führung kann natürlich auch psychologische Effekte mit sich ziehen. Unter Umständen mindert dies eine überhöhte Spannung beim führenden Team. Erhöht den Druck beim Gegner. Es kann sich aber auch genau umgekehrt auswirken: „Meine Mitspieler haben gewonnen, also muss ich das auch.“ Wie dem auch sei, mit Walde und Andy war das hintere Paarkreuz nun gefordert und stieg in die Spielbox. Walde bekam es mit dem spielstarken Luca Steinmann zu tun. Ein 50:50-Match, bei dem Walde einen 2:1-Satzrückstand mit pfeilschnellen Topspinralleys bravourös aufholte. Im Entscheidungssatz blockte Steinmann jedoch zu sicher und holte das Spiel mit 3:2 nach Brücken. Psychocheck: Stay smooth 😉! Andy wurde von Rainer Korb herausgefordert. Jener ließ dank sicherem Blockspiel kaum einfache Punkte zu. Aber Andy konnte einzelne Big Points für sich entscheiden und gewann mit 3:0-Psychocheck: bestanden!

Die erste Runde war gelaufen, unser Team führte mit 7:2. In der Nebenpartie hatte unsere zweite Mannschaft gerade ihr Abendspiel gewonnen – der Grieche und das Weinfest riefen. Eine weitere, aus psychologischer Sicht herausfordernde Situation. Wenn der Sieg in Griffweite gerät, besteht die Gefahr, dass folgende Spiele zu locker genommen werden: „Irgendjemand wird den Punkt schon holen.“ Sebbi und Christian stellten sich dieser Herausforderung. Unsere Nummer Eins hatte gegen Simon seine große Mühe. Unangenehmen Aufschlägen folgten Spins in gespielten Winkeln. Der Brückener machte seine Sache gut und siegte mit 3:0. Psychocheck: mehr Zutrauen durch mehr Training 😉. Derweil bestätigte Christian seine gute Form und fischte einige Bälle von Mootz aus dem Eck. Dank unangenehm gespielter Ballonabwehr und drallreichen Spins gewann unser Allrounder mit 3:0. Psychocheck: erneut bestanden!

Den Siegpunkt holte nun Jürgen in erfolgreicher und ansehnlicher Weise. Er entschärfte Stuckys druckvolles Spiel und spielte in etlichen Topspinstaffeten seine Schnelligkeit am Tisch aus. Was souverän und locker aussah, war hart erkämpft und sehr verdient. Psychocheck: Hervorragend!

Damit siegte der TTV Neustadt mit 9:3 über ein Brücken, das die Spielerausfälle mit guten Ersatzleuten doch ordentlich kompensieren konnte. Dank der richtigen Einstellung und großem Kampf holten die Hausherren damit den ersten Sieg und schieben sich aus der Abstiegszone. Von der psycholgischen Einstellung her betrachtet, hat die Einstellung unserer Spieler gepasst – Luft nach oben gibt es sicher noch. Der sympathische Brückener Daniel Stucky dagegen resummierte: „In Neustadt spiele ich immer scheiße!“. Psychologisch gesehen kein Nachteil für uns … 🙂

Spieltag 2: Auswärtsspiel unter Wasser

TTC Oggersheim  : TTV Neustadt  9:3

Ein saftiges Regenwetter begleitete unsere Erste zum Auswärtsduell nach Oggersheim. Nach dem ersten verlorenen Spiel am vorangegangenen Wochenende schwamm das Team noch im Nirvana der 1. Pfalzliga und hegte den Wunsch, erste Anker der Stabilisierung zu setzen. Kein leichtes Unterfangen, denn auch diesmal fehlten mit Sebbi und Oli zwei Stammspieler. So stand an jenem Abend vor allem das Einspielen der Doppel auf der Fokusliste der Neustadter.

Schon während des Einspielens steigerte sich das Hämmern der Regentropfen auf dem Oggersheimer Hallendach und synchron dazu die Schlagzahl der Topspins. Die Partie begann spritzig mit den Doppelbegegnungen. Christian und Jürgen, unsere beiden Vereinsneulinge, setzten mit ihrem 3:0-Doppelsieg gegen Bußer/Asi ein erstes Zeichen. Walde und Andy harmonierten am Nebentisch in ihrer Doppelpremiere recht ordentlich und zwangen das oggersheimer Spitzendoppel Mayer/Skolut in den Entscheidungssatz. Trotz 2:3-Niederlage konnten beide spielerisch zufrieden sein. Am Nebentisch fuhren Andi und Nico unter Applaus ihrer Teamkollegen den nächsten Sieg für die Gäste ein. Der 3:0-Sieg gegen Pilz/Licen war in dieser Form eine kleine Überraschung und sorgte für die 2:1-Führung.

Mittlerweile lief sogar das Wasser aufgrund der nicht nachlassenden Wassermassen in den Toiletten über. Zeit für die ersten Einzelbegegnungen. Christian bekam es mit einem furios losschmetternden Christian Bußer zu tun, der jeden Topspin mit knallharten Konterattacken beantwortete. Die ersten beiden Sätze sah der TTVler kein Land, bis er spielerisch immer sicherer werdend, zur Gegenattacke bließ. Der folgende Entscheidungssatz war hart umkämpft und ging knapp an Bußer. Während dessen entwickelte sich die Nachbarpartie von Jürgen gegen Pascal Mayer ähnlich dramatisch. Jürgen gelang es, den oggersheimer Angriffsspieler in den ersten beiden Sätzen mit sicheren Topspinralleys in Schach zu halten. Danach erhöhte Mayer den Druck und bog die Partie mit sehenswerten Ballwechseln noch zum 3:2-Sieg. Zwichenstand 2:3 für Oggersheim.

Das mittlere Paarkreuz machte sich bereit. Walde trat gegen Linksklebe Philipp Skolut an die Platte, während es Andy mit dem erfahrenen Thomas Pilz zu tun bekam. Skolut zeigte früh, dass er einen guten Tag erwischt hatte und zog immer wieder gefährliche Winkel-Spins auf den Tisch. Walde hielt gut mit, zog ordentlich dagegen und kämpfte. Trotzdem ging die Partie mit 3:0 an den Oggersheimer. In der Zwischenzeit wollte Andy die Segel neu setzen und fuhr einen 3:1-Sieg gegen Pilz in den heimischen Hafen ein. Zwischenstand 3:4 für die Hausherren.

Der Regen ließ nun etwas nach, ein Segen für die Trommelfelle und gerade rechtzeitig zum Einsatz des hinteren Paarkreuzes. Dort forderte Andi Rapp Turniermonster Nico Licen heraus. Der Oggersheimer zeigte sein gefürchtetes Hop-oder-Top-Spiel. Entweder geht’s daneben – oder es schlägt voll ein. Zum Unmut des TTVlers schaffte Licen eine gute Trefferquote und siegte mit 3:1. Auch unser Nico(la), am Nachbartisch agierend, ließ seine Rückhandpeitsche das ein oder andere Mal auf die Seite von Patrick Asi gefährlich einschlagen. Doch der parierte und entschied das Spiel ebenfalls für sich. Zwischenstand 3:6 für Oggersheim.

Nun legten Jürgen und Christian noch einmal alles in die Waagschale, um die drohende Niederlage abzuwenden. Jürgen, diesmal selbst bereits mit 0:2-Sätzen gegen Bußer im Hintertreffen, stellte sein Spiel um und fightete sich zum 2:2. Doch wieder blieb es den Gästen verwehrt, ein Fünfsatzspiel nach Hause zu schiffen. Auch Christian musste gegen Mayer die Segel streichen. Zu gut war Mayers Angriffsspiel an diesem Abend. In der Zwischenzeit hatte auch Andy seine große Mühe mit Skolut – auch hier folgte eine 3:0-Schlappe. Endstand 3:9.

Obwohl die Niederlage etwas bitter schmeckte und der Spielverlauf durchaus unglücklich verlief, offenbarte das Spiel auch positive Aspekte. Die Doppel kommen langsam in Fahrt und in den Einzeln fehlt teilweise nur noch der kleine Extra-Kick zum möglichen Sieg. Spätestens nach der Berliner Luft im Jungbuschviertel war das Spiel verdaut, ebenso das Rustikal-Gyros im ersten und einzigen griechischen Lokal mit Türsteher. Wir sind bereit für das nächste Spiel. Nach Regen folgt Sonnenschein …

Ein Dankeschön geht an Andi und Nico für ihren Einsatz.

Spieltag 1: Lasst die Bälle wieder springen

TTV Neustadt : TTC Riedelberg  1:9

Samstagabend, die Halle war voll, die neue Spielkleidung umspannte den gestählten Körper und die Lust auf Tischtennis war deutlich spürbar. Tischtennis in Wettkampfatmosphäre. Nach der Sommerpause und der verkürzten Runde im letzten Jahr dürstete es die Spieler des TTV Neustadt nach heißen Fights an der Platte. Gebremst wurde dies durch den Umstand, dass unsere Erste ohne ihr vorderes Paarkreuz auskommen musste – trotzdem wollten die 6 Neustadter nicht kampflos an die Platte schreiten. Insbesondere Jürgen und Oli lieferten lieferten sich gegen die Sema-Brüder Matches auf Augenhöhe, gespickt mit ansehnlichen Ballwechseln. Auch Walde, Nico und Alex kämpften wacker, mussten aber den Riedelbergern zum verdienten Sieg gratulieren. Andy schaffte es, den Ehrenpunkt zu holen.

Im Anschluss hieß es Wunden lecken, Duschen, Ouzo …   es geht weiter, wir kommen noch 😊

Danke an Nico und Alex für´s Aushelfen und an die lieben Spielerfrauen und -Kids für die Unterstützung und das Anfeuern.

4. Weinstraßen-Cup mit vielen Teilnehmern nach zweijähriger Pause

Nach zweijähriger Pause richtete der TTV Neustadt 2022 wieder den Weinstraßen-Cup aus. Zum vierten Turnier trafen sich Tischtennisspieler in Neustadt an der Weinstraße und kämpften um Punkte, Trophäen und Sach- sowie Geldpreise.

Letztlich kamen rund 180 Teilnehmer nach Neustadt. Fünf verschiedene Bundesländer waren unter den Teilnehmern vertreten und auch das mache das Turnier aus, meinte Fabian Kolb. Kolb lebte und spielte drei Jahre in der Pfalz und ist nun wieder in seine hessische Heimat zurückgekehrt. Den Weinstraßen-Cup nimmt er als Anlass alte Freunde und Mannschaftskameraden wiederzusehen, aber auch das Turnier mit seiner angenehmen Atmosphäre und sauberen Organisation sind für ihn ein Grund in der Pfalz „aufzuschlagen“.

„Ich habe hier einfach eine gute Zeit. Die sportliche Seite ist anspruchsvoll und die Pausen zwischen den Spielen sind nahezu optimal. Man kommt einfach auf seine Kosten und bekommt ein schönes Rund-Um-Paket – auch abseits der persönlichen Beziehungen“, gab Kolb zu Protokoll.

Den sportlichen Anspruch untermauerten auch vier absolute Hochkaräter dieses Jahr, denn mit Sven Happek, Johannes Willeke, Makoto Nogami und Michael Fuchs traten vier Spieler beim Turnier in der A-Klasse an, die mehr als 2000 Punkte ihr Eigen nennen. Happek (TTSF Hohberg) setzte sich im Finale mit 3:2 Sätzen gegen den für den SV Niklashausen starteten Nogami durch. Happek (Nummer 302 der deutschen Rangliste) spielte letzte Saison noch in der 3.Bundesliga und ist bei vielen Turnieren vertreten und durchaus ein bekanntes Gesicht in der Tischtenniswelt.  Aus der Pfalz waren aber auch einige starke Spiele in Neustadt am Start wie Ilja Kratschmer (TTC Winnweiler, siehe Bild), Sebastian Gailing (TV Colgenstein) oder Francesco Maragioglio (TTC Oggersheim).

„Uns macht die Sache einfach auch Spaß. Wir richten das Turnier gerne aus und haben da sicherlich auch mittlerweile ein ganz gutes Händchen für einen soliden Turnierablauf, auch, wenn wir jährlich Optimierungsbedarf entdecken. Schön ist aber auch die Tatsache, dass viele Vereinsmitglieder sich am Turnier einbringen. Sei es beim Auf- oder Abbau, am Kiosk oder mit anderen Tätigkeiten. Dem ganzen Verein gebührt hier Dank“, so Sebastian Edel stellvertretend für die Turnierleitung. Gerd Wüst als 1.Vorsitzender ergänzte, dass es natürlich auch attraktiv ist, wenn man am eigenen Turnier teilnehmen könne und viele Mitglieder hätten auch aktiv zum Schläger gegriffen. Auch Oliver Triemer, Mitglied der ersten Mannschaft in Neustadt und Teil der Turnierleitung, fand Gefallen an Turnierleitung als auch dem Spielen selbst und hielt fest, dass es schön ist alte und neue Gesichter am Turnier zu sehen, mit ihnen zu plauschen, aber sich auch sportlich mit ihnen zu messen.

Die D-Klasse (bis 1300 Punkte) gewann mit Fabian Mäurer auch ein Neuzugang des TTV Neustadt. In der B-Klasse (bis 1700 Punkte) überstanden Nicola Fusco und Sebastian Edel die Vorrunde, wie auch Michael Beck in der C-Klasse (bis 1500 Punkte), aber eine weitere Platzierung war keinem der Spieler vergönnt. Oliver Triemer konnte an der Seite von Maragioglio immerhin noch einen dritten Platz im Doppel für Neustadt einstreichen. Die B-Klasse gewann Patrick Frantz aus Wallstadt während sich Martin Gervé aus Mannheim die Trophäe in der C-Konkurrenz sichern konnte.

Erfreulich konnte am Ende bilanziert werden, dass auch die Jugendklassen überraschend gut gefüllt waren, was ein gutes Zeichen für den Tischtennissport ist, nach doch recht dürren Zeiten, die von Corona und Problemen beim Hallensport geprägt waren. Die U13-Konkurrenz gewann Yuchen Wang vom SGK Bad Homburg 1890, in der U15-Konkurrenz erlangte Vivienne Zimmermann vom TTV Otterstadt den ersten Platz und in der U19-Konkurrenz stand Moritz Först vom TTV Mutterstadt auf dem obersten Treppchen.

Wird es den fünften Weinstraßen-Cup geben? „Auf jeden Fall. Das Feedback der Spieler war gut. Man hat sich wohlgefühlt und auch wir hatten auch eine gute Zeit. 2023 wird es sicherlich Auflage Nummer fünf des Turniers geben“, meinte der zweite Vorsitzende Andreas Pichler hinsichtlich der Zukunft des Turniers.

Info zu den einzelnen Spielergebnissen: Eine Übertragung in click-TT ist zur Zeit technisch leider nicht möglich, sobald dies wieder funktioniert, werden wir hier informieren. Wir bitten diesbezüglich noch um ein wenig Geduld.

(Bericht von S. Edel)

One week to go – Der Weinstraßen-Cup rückt näher

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Es sind noch Plätze zur Teilnahme verfügbar.

Wann springen die Bälle???   2. und 3. Juli 2022

Eine Anmeldung in zwei Spielklassen ist möglich, auch einer höheren als der TTR-Wert erlaubt.

Jugendliche dürfen zusätzlich auch in der Herrenklasse starten.

Melde dich über mytischtennis oder per Mail an und sei dabei!

Hier der Link:

myTischtennis.de – click-TT – Turnierkalender PTTV – 4.Weinstraßen-Cup

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4. Weinstraßen-Cup 2022 – Jetzt anmelden

Es ist wieder soweit: Nach längerer Durststrecke kann der Weinstraßen-Cup wieder stattfinden.

Was gibt es Schöneres als ein ordentliches Turnier im Herzen der Pfalz. Melde dich an und sei dabei.

Hier geht es zur Auschreibung und Anmeldung:

myTischtennis.de – click-TT – Turnierkalender PTTV – 4.Weinstraßen-Cup

Das Beste kommt zum Schluss: Der TTV Neustadt gewinnt den Pfalzpokal

Den Klassenerhalt in der 1. Pfalzliga konnte unsere Erste schon als Erfolg verbuchen. Nun steigerten drei Matadoren aus Neustadt die Saison noch um ein weiteres. Am vergangenen Sonntag schafften es Sebbi Rapp, Jonas Reichling und Oli Triemer nach großer kämpferischer Leistung und leidenschaftlichem Tischtennis den Pfalzpokal der Verbandsligisten nach Neustadt zu holen. Ein absolutes Novum in der Vereinsgeschichte und ein großer Erfolg für die erste Mannschaft.

Als die Pokalrunde im März begann, war an einen solchen Coup nicht zu denken. Doch die TTVler kämpften sich in den Vorrunden-Begegnungen gegen Mundenheim und Pirmasens bis ins Final Four. Die Ziehung der Losfee am Sonntagmorgen ergab dann das Halbfinale gegen den TTC Burrweiler. Dieser Klassiker bot an Dramatik einiges für die Zuschauer in der Maxdorfer Sporthalle. In einem Kraftakt über 3,5 Stunden zwangen die Neustadter die Burrer Buben in die Knie. Sowohl Sebbi, Jonas und Oli konnten jeweils ein Einzel gewinnen. Ausschlag für den 4:3-Sieg gab dann das Doppel Sebbi/Oli.

Nach kurzer Stärkung am Mittag folgte das Endspiel gegen Überraschungsgegner TTC Germersheim 2, der im Halbfinale den VfL Duttweiler besiegt hatte. Eine harte Aufgabe, zumal das vergangene Match unseren Männern einiges abverlangte und die Germersheimer hoch motiviert waren. Und auch diesmal ging das Match über die volle Distanz. Bis zum 3:3 hatte bereits jeder ein Einzel gewonnen. Jonas konnte nun seine Nervenstärke unter Beweis stellen und siegte mit 3:0 im Entscheidungsspiel. Wieder 3,5 Stunden Schwitzen, Blocken, Topspins ziehen und konzentriert bleiben. Es war geschafft: Pokalsieger. Endlich duschen und ein Siegergetränk 😊

Ein großer Dank geht an die mitgereisten TTVler, die unser Team lautstark unterstützten. Und ein großer Glückwunsch an unser Trio Grande: Sebbi, Jonas und Oli !!!

Kein Kinderspiel gegen Waldfischbach – Reichling-Gala zum Abschied

TTV Neustadt : SG Waldfischbach  9:6

Im finalen Spiel der aktuellen Saison ging es gestern für unsere Erste um den Klassenerhalt in der 1. Pfalzliga. Entscheidungsspiele sind immer eine emotionale Sache, erst Recht wenn ein langjähriger Teamkamerad sein letztes Ligaspiel für den Verein bestreitet. Nach fünf Jahren beim TTV verabschiedete sich Jonas, der mit der Ersten den Aufstieg von der Bezirksliga in die höchste pfälzische Klasse schaffte, mit einer sehr starken Vorstellung aus Neustadt. Auch der Rest des Teams war heiß auf das Spiel und wollte unbedingt mit einem Sieg die Runde beenden.

In den Doppeln zeigten Sebbi und Oli einen souveränen 3:0-Sieg gegen Claassen/Wagner und bleiben damit die komplette Runde als Doppel ungeschlagen. Auch Jonas und Andy spielten hochkonzentriert und knackten die Paarung Zimmermann/Lelle in 3:0-Sätzen. Gerd und Andi gingen in der Materialschlacht gegen Fischer/Kesselring leider leer aus. So stand es im Spielvergleich 2:1 und das vordere Paarkreuz war gefordert.

In der ersten Einzelpartie sah sich Sebbi einem extrem druckvoll aufspielenden Mario Lelle gegenüber. Dieser schaffte schnell eine 2:0-Satzführung, nun sollte es schwer für Neustadts Top-Mann werden. Den dritten Satz konnte Sebbi noch erkämpfen, im vierten hatte er sogar Satzball, Lelle machte es jedoch gut und klaute den Satz noch und damit auch das Spiel. Am Nebentisch waren alle gespannt auf das Duell von Jonas gegen Bernd Zimmermann. Der frischgebackene Vize-Südwest-Seniorenmeister aus Waldfischbach spielt unglaublich sicher und ein gefährlich schnittlastiges Abwehrspiel. Jonas, top eingestellt durch den angereisten Christian, spielte taktisch clever und sehr konzentriert. Ein 3:1-Erfolg war der Lohn.

Das mittlere Paarkreuz wollte nun die Führung ausbauen. Oli gelang dies gegen Florian Fischer in 3:1 Sätzen. Er schaffte es, die waldfischerbacher Angriffsbälle sicher zu parieren und dessen Noppenbelag ordentlich zu bearbeiten. Während dessen lieferte Andy gegen Dirk Claassen einen Marathon hinter der Platte – kilometermäßig gemessen. Fehlende Spielpraxis wurde so mit Kampfgeist ausgeglichen und auch dieses Match ging mit 3:1 an Neustadt. Zwischenstand 5:2.

Gerd schaffte es, den Vorsprung auf einen Zähler weiter auszubauen. Ein sicheres 3:0 gegen Wagner war der verdiente Lohn für sein konzentriert-aggressives Angriffsspiel. Andi hingegen biss sich gegen Bernd Kesselrings Noppen die Zähne aus. Der Gast aus Waldfischbach war insgesamt gut in Form und sehr ballsicher und gewann mit 3:1.

Im Anschluss ließ auch sein Bruder Sebbi Federn. Gegen Zimmermann schaffte er es nicht durchschlagskräftig zu agieren. Erst gegen Spielende spielte er sicherer, doch zu spät. Der Schnibbler aus Waldfischbach war nicht mehr zu schlagen. An diesem Abend zeigte Sebbi nicht die gewohnt solide Leistung, aber er nahm es mit Humor: „In zehn Jahren packe ich ihn“.

Die zwei verlorenen Einzel sorgten für eine nur noch knappe Führung der TTVler: 6:4 nach Spielen. Nun zeigte Jonas, was ihn schon immer ausgezeichnet hat: er blieb trotz allem nervenstark und spielte gegen Lelle mit einer Leichtigkeit auf, die nicht nur seinen Gegner erstaunte. Jeden Rückhandschuss des Gegners parierte Jonas mit effetvollen Spins, bis der den Fehler machte. Eine Demonstration, die in 3:0 Sätzen sein Enden fand. Stark!

Oli und Andy machten sich in den Folgematches auf, diesen Schwung mit an die Platte zu nehmen. Der ungemütlich spielende Claassen ärgerte Oli mit hoher Ballsicherheit, die der Neustadter in den ersten Sätzen gut durchbrechen konnte. Doch die Trefferquote aus Olis Sicht ließ nach und so ging das Spiel mit 3:2 an die Gäste. Andy wollte nun wieder für Sicherheit sorgen, ließ gegen Fischer nichts anbrennen und holte mit noppendurchbrechender Spielfreude einen Punkt für Neustadt. 8:5 für den TTV.

Jetzt lag es am hinteren Paarkreuz den Sack zuzumachen. Gerd legte noch einmal alle Kraft in das Duell gegen Kesselring, schoss die Vorhand, umschmeichelte die Noppen und zeigte Biss. Doch der Gast war an diesem Abend nicht zu schlagen und gewann die Schlacht der Noppen mit 3:2. Andi am Nachbartisch zeigte einen ebenso harten Kampf gegen Wagner. Mit treffsicheren Vorhandtops und ordentlich Spin zeigte er sein spielerisches Können, bewies Nervenstärke und holte das Spiel mit 3:0 nach Neustadt.

Damit war der Sieg für den TTV Neustadt mit 9:6 perfekt. Ein hartes Stück Arbeit gegen ein Waldfischbach, dass bisher zwar sieglos in der Liga steht, spielerisch aber sehr wohl Pfalzligaqualität zeigte. Wir wünschen den Waldfischbachern alles Gute und im Falle des Abstiegs ein schnelles Wiederaufsteigen. Der Rundenabschluss wurde gemeinsam im Poseidon und der Brauchbar gefeiert, und lässt uns fühlen, was wir so sehr schätzen und uns trotz einer Saison mit Unterbrechungen und suboptimalen Trainingsbedingungen wegen Hallenschließungen standhaft hat bleiben lassen: Wir lieben diesen Sport, unsere Gemeinschaft, das Schwitzen, den Kampf, die Emotionen und danken all denen die uns diese Runde unterstützt haben. Jonas wünschen wir alles Gute auf seinem weiteren Weg. Wir sehen uns wieder, … keine Frage 😊

Wiedereinstieg nach langer Rundenunterbrechung – Die Erste gegen Mutterstadt

TTV Neustadt : TTV Mutterstadt  4:9

 

Unterbrechungen der Spielrunde nehmen bekanntlich den Fluss aus dem Wettbewerb. Trotzdem freute sich unser Team auf das erste Spiel seit November, das gleichzeitig das vorletzte Spiel der aktuellen Saison sein sollte. Gegner war der Tabellenzweite aus Mutterstadt, eine routinierte Mannschaft mit starken Einzelspielern in den Reihen. Für unsere Erste hieß es an diesem Abend wieder Spielpraxis zu sammeln, um für das Saisonfinale wieder gut in den Saft zu kommen.

Den Anfang in den Doppeln machten Sebbi und Oli gegen Schmitz/Knappek und sie meisterten es hervorragend. Sich immer besser auf das Material der Gegner einstellend bereitete Oli vor und Sebbi beendete die Ballwechsel mit krachenden Vorhandschüssen. Der heiße Fight ging mit 3:2 an Neustadt. Leider verliefen die beiden anderen Doppelbegegnungen weniger postiv. Jonas und Walde fanden gegen Ludwig/Schulz zu spät ins Spiel und auch Gerd/Andi hatten gegen Klapper/Ebeling ihre Mühe. Beide Spiele gingen mit 3:0 an die Gäste.

Die folgenden Einzel verliefen furios und erstaunten die mitfiebernden Zuschauer. Sebbi spielte gegen Frank Schulz zeitweise fast wie im Rausch, erlaubte sich nur wenig Fehler, blockte reaktionsschnell, bewegte sich wieselartig an der Platte um dann druckvoll nachzuziehen. Dieser 3:0-Sieg schien Jonas am Nachbartisch anzustacheln, denn auch er zeigte eine Top-Leistung. Scheinbar mühelos blockte „The Wall“ die Topspins von Rolf Ludwig, die vor Drall nur so strotzten. Die Ballwechsel wurden immer länger, Ludwigs Luft immer knapper und so schaffte es Jonas, den Mutterstadter Topmann mit 3:1 von der Platte zu verabschieden.

Die Siege des ersten Paarkreuzes und die damit verbundene 3:2-Führung machten Laune und Hoffnung auf eine kleine Überraschung. Doch die Gäste zeigten, warum sie auf dem zweiten Tabellenplatz stehen. Als nächstes sah sich Oli Karl-Heinz Klapper gegenüber. Der Mutterstadter Taktiker spielte unbequem, so dass es Oli nicht schaffte in sein Spiel zu finden und mit 3:0 die Segel streichen musste. Am Nebentisch feierte Walde seine Premiere in dieser Runde. Er ersetzte den noch nicht fitten Andy, der beim Coaching alles gab. Trotz fehlender Spielpraxis kämpfte Walde gegen Harry Schmitz wacker, landetet den ein oder anderen Treffer und knöpfte dem Mutterstadter Blockmonster einen Satz ab. Bei dem einen blieb es aber und so ging auch dieses Spiel an die Gäste.

Auch im hinteren Paarkreuz war wenig zu holen. Gerds Kontrahent Christoph Ebeling schenkte den Noppen keine Beachtung und zog die Bälle ohne Probleme mit traumwandlerischer Sicherheit auf die Platte. Ein glattes 3:0 war die Folge. Es war höchste Zeit die Wende einzuleiten. Andi spielte gegen Gustav Knappeks Abwehrspiel taktisch clever, musste aber ein paar Schüsse zu viel einstecken und verlor ebenfalls mit 0:3. In der Gesamtwertung wurde aus dem 3:2 nun ein 3:6. Auch in bereits vergangen Spielen der Saison zeigte Mutterstadt, dass sie auf allen Positionen gleich stark vertreten sind und somit ein Spiel kippen können.

Doch an Aufgabe war nicht zu denken. TTV-Kapitän Sebbi ging mit bestem Beispiel voran und fegte Ludwig mit 3:0 von der Platte. An diesem Abend war gegen unseren Frontmann kein Kraut gewachsen. War es die hochkochende Freude nach langer Wartezeit wieder ein Spiel bestreiten zu können oder die hormonzuführende frische Vaterschaft? Dies Geheimnis wollte er nicht ganz lüften 😉. Auch Jonas zeigte ein starkes Spiel gegen Schulz, doch der konnte einen draufsetzen und schaffte es 3:1 zu siegen. Zu bestaunen waren viele tolle Ballwechsel – endlich wieder Tischtennis pur!

Unsere Männer steigerte sich und leisteten ordentlich Gegenwehr. So zeigte auch Oli gegen Schmitz seine gefährliche Rückhandpeitsche und Walde brachte Klapper mit zunehmender Ballsicherheit in Bedrängnis. Doch auch hier behielten die Gäste die Nerven und entschieden beide Partien mit 3:1 für sich. Der Sieg von Gerd gegen Knappek am Nachbartisch zählte leider nicht mehr.

Das Spiel endete somit in der Summe mit 9:4 für Mutterstadt, und das verdient. Die TTVler haben nun zwei Wochen Zeit um durch intensives Training wieder in Form zu kommen. Dann wartet das finale Spiel gegen Waldfischbach. In netter Abschlussrunde mit den Mutterstadtern klang der Abend bei unserem Lieblingsgriechen aus und so war das Gesamtpaket für alle voll in Ordnung.

Sieg gegen TTC Brücken – Die Erste ist wieder in der Spur

TTV Neustadt : TTC Brücken   9:3

Lag es am motivierten Training? Am Rückenwind durch den Sieg gegen Kandel? An unserer Unterstützerin Uli oder am Geburtstag von Andi? Wahrscheinlich von allem ein wenig. Das Samstagabendspiel gegen die Gäste aus Brücken hätte aus neustadter Sicht besser nicht laufen können.

Drei Doppelsiege zu Beginn legten den Grundstein für den zweiten Saisonsieg. Und das gegen ein starkes Team aus der oberen Tabellenhälfte. Die Zeichen standen ganz klar auf Angriff und so spielten der Hausherren mutig und aggressiv auf. Die Brückener fühlten sich durch diesen unerwarteten Start etwas überrumpelt und wollten im Einzel die Wende einleiten. Doch unser Frontmann Sebbi hielt dagegen. Mit variablem Spiel und weichen Spins schaffte er es die harten Bälle von Daniel Stucky zu parieren und siegte mit 3:0 . Während dessen fand Jonas gegen Volker Altschuk nicht richtig in sein Spiel. Trotz gutem Kampf musste er sich dem mit zunehmender Spieldauer immer sicherer aufspielenden Kontrahenten mit 1:3 geschlagen geben.

Im mittleren Paarkreuz zeigte der sich ewig jung fühlende Oli in bestechender Form. Kai Lothschütz hatte nach den ersten Sätzen immer weniger Chancen seine harte Vorhand einzusetzen. Mit cleverer Taktik holte der Neustadter das Spiel mit 3:2 nach Neustadt. Andy P sah sich derweil Aufschlagspezialist Wolfgang Simon gegenüber. Dank dessen gefährlichen Aufschläge und aggressivem Vorhandspiel siegte der Brückener mit 3:1.

Im hinteren Paarkreuz wurde es wieder kämpferisch. Gerd duellierte sich mit dem jungen Luca Steinmann und Andi R lieferte sich ein spannendes Halbdistanzduell mit Thorsten Mootz. Nachdem Gerds Vorhand eine anfängliche Unsicherheit ablegte, schlugen seine Schüsse richtig ein. 3:1 für den Neustadter Routinier. Mootz machte es gegen Andi R recht clever, leistete sich kaum Fehler und gewann ebenfalls mit 3:1.

Zwischenstand 6:3 für Neustadt. Da ging doch nicht etwa was gegen den Favoriten? Trotz Optimismus wollten unsere Jungs den Tag nicht vor dem Abend loben. Doch wie macht man es, wenn man motivationstechnisch extrem heiß ist, nicht zu überdrehen? Die Antwort lieferte unser Capitano, durch regelmäßiges Ansitzen im Jägerhochsitz in annähernd pulslosem Ausharren geschult.

Sebbi zeigte wie auch im ersten Spiel eine bewundernswerte Sicherheit in seinem Spiel und die Fähigkeit, kleine Punkte zu „klauen“. Er besiegte Altschuck mit 3:1 und das trotz einiger Rückstände im Satz. Auch Jonas wollte im zweiten Spiel glänzen und tat dies in hervorragender Weise gegen Stucky, der auch gegen „The Wall“ Reichling nicht in sein berüchtigtes Konter-Schuss-Spiel fand. Der Neustadter konnte das Spiel in drei Sätzen für sich entscheiden.

Den Entscheidungspunkt konnte nun Oli gegen Simon holen. Trotz oder vielleicht gerade wegen einer vorangegangenen Wanderung im Pälzer Wald, biss sich Oli ordentlich und mit freiem Kopf in das Spiel. Im letzten Satz zeigte er bestes Tischtennis, schaffte den Fünfsatzsieg und errang damit den letzten Punkt zum 9:3-Erfolg seines Teams.

Die Erste ist dabei sich in der Liga zu stabilisieren. Beim Griechen schaffen die Jungs das ja schon länger, aber nun gibt es auch spielerische Erfolge 😉. Gemeinsam mit den jederzeit entspannten Brückenern ließ man den Abend ausklingen und freute sich über den Erfolg. So kann es weitergehen.