Das Beste kommt zum Schluss: Der TTV Neustadt gewinnt den Pfalzpokal

Den Klassenerhalt in der 1. Pfalzliga konnte unsere Erste schon als Erfolg verbuchen. Nun steigerten drei Matadoren aus Neustadt die Saison noch um ein weiteres. Am vergangenen Sonntag schafften es Sebbi Rapp, Jonas Reichling und Oli Triemer nach großer kämpferischer Leistung und leidenschaftlichem Tischtennis den Pfalzpokal der Verbandsligisten nach Neustadt zu holen. Ein absolutes Novum in der Vereinsgeschichte und ein großer Erfolg für die erste Mannschaft.

Als die Pokalrunde im März begann, war an einen solchen Coup nicht zu denken. Doch die TTVler kämpften sich in den Vorrunden-Begegnungen gegen Mundenheim und Pirmasens bis ins Final Four. Die Ziehung der Losfee am Sonntagmorgen ergab dann das Halbfinale gegen den TTC Burrweiler. Dieser Klassiker bot an Dramatik einiges für die Zuschauer in der Maxdorfer Sporthalle. In einem Kraftakt über 3,5 Stunden zwangen die Neustadter die Burrer Buben in die Knie. Sowohl Sebbi, Jonas und Oli konnten jeweils ein Einzel gewinnen. Ausschlag für den 4:3-Sieg gab dann das Doppel Sebbi/Oli.

Nach kurzer Stärkung am Mittag folgte das Endspiel gegen Überraschungsgegner TTC Germersheim 2, der im Halbfinale den VfL Duttweiler besiegt hatte. Eine harte Aufgabe, zumal das vergangene Match unseren Männern einiges abverlangte und die Germersheimer hoch motiviert waren. Und auch diesmal ging das Match über die volle Distanz. Bis zum 3:3 hatte bereits jeder ein Einzel gewonnen. Jonas konnte nun seine Nervenstärke unter Beweis stellen und siegte mit 3:0 im Entscheidungsspiel. Wieder 3,5 Stunden Schwitzen, Blocken, Topspins ziehen und konzentriert bleiben. Es war geschafft: Pokalsieger. Endlich duschen und ein Siegergetränk 😊

Ein großer Dank geht an die mitgereisten TTVler, die unser Team lautstark unterstützten. Und ein großer Glückwunsch an unser Trio Grande: Sebbi, Jonas und Oli !!!

Kein Kinderspiel gegen Waldfischbach – Reichling-Gala zum Abschied

TTV Neustadt : SG Waldfischbach  9:6

Im finalen Spiel der aktuellen Saison ging es gestern für unsere Erste um den Klassenerhalt in der 1. Pfalzliga. Entscheidungsspiele sind immer eine emotionale Sache, erst Recht wenn ein langjähriger Teamkamerad sein letztes Ligaspiel für den Verein bestreitet. Nach fünf Jahren beim TTV verabschiedete sich Jonas, der mit der Ersten den Aufstieg von der Bezirksliga in die höchste pfälzische Klasse schaffte, mit einer sehr starken Vorstellung aus Neustadt. Auch der Rest des Teams war heiß auf das Spiel und wollte unbedingt mit einem Sieg die Runde beenden.

In den Doppeln zeigten Sebbi und Oli einen souveränen 3:0-Sieg gegen Claassen/Wagner und bleiben damit die komplette Runde als Doppel ungeschlagen. Auch Jonas und Andy spielten hochkonzentriert und knackten die Paarung Zimmermann/Lelle in 3:0-Sätzen. Gerd und Andi gingen in der Materialschlacht gegen Fischer/Kesselring leider leer aus. So stand es im Spielvergleich 2:1 und das vordere Paarkreuz war gefordert.

In der ersten Einzelpartie sah sich Sebbi einem extrem druckvoll aufspielenden Mario Lelle gegenüber. Dieser schaffte schnell eine 2:0-Satzführung, nun sollte es schwer für Neustadts Top-Mann werden. Den dritten Satz konnte Sebbi noch erkämpfen, im vierten hatte er sogar Satzball, Lelle machte es jedoch gut und klaute den Satz noch und damit auch das Spiel. Am Nebentisch waren alle gespannt auf das Duell von Jonas gegen Bernd Zimmermann. Der frischgebackene Vize-Südwest-Seniorenmeister aus Waldfischbach spielt unglaublich sicher und ein gefährlich schnittlastiges Abwehrspiel. Jonas, top eingestellt durch den angereisten Christian, spielte taktisch clever und sehr konzentriert. Ein 3:1-Erfolg war der Lohn.

Das mittlere Paarkreuz wollte nun die Führung ausbauen. Oli gelang dies gegen Florian Fischer in 3:1 Sätzen. Er schaffte es, die waldfischerbacher Angriffsbälle sicher zu parieren und dessen Noppenbelag ordentlich zu bearbeiten. Während dessen lieferte Andy gegen Dirk Claassen einen Marathon hinter der Platte – kilometermäßig gemessen. Fehlende Spielpraxis wurde so mit Kampfgeist ausgeglichen und auch dieses Match ging mit 3:1 an Neustadt. Zwischenstand 5:2.

Gerd schaffte es, den Vorsprung auf einen Zähler weiter auszubauen. Ein sicheres 3:0 gegen Wagner war der verdiente Lohn für sein konzentriert-aggressives Angriffsspiel. Andi hingegen biss sich gegen Bernd Kesselrings Noppen die Zähne aus. Der Gast aus Waldfischbach war insgesamt gut in Form und sehr ballsicher und gewann mit 3:1.

Im Anschluss ließ auch sein Bruder Sebbi Federn. Gegen Zimmermann schaffte er es nicht durchschlagskräftig zu agieren. Erst gegen Spielende spielte er sicherer, doch zu spät. Der Schnibbler aus Waldfischbach war nicht mehr zu schlagen. An diesem Abend zeigte Sebbi nicht die gewohnt solide Leistung, aber er nahm es mit Humor: „In zehn Jahren packe ich ihn“.

Die zwei verlorenen Einzel sorgten für eine nur noch knappe Führung der TTVler: 6:4 nach Spielen. Nun zeigte Jonas, was ihn schon immer ausgezeichnet hat: er blieb trotz allem nervenstark und spielte gegen Lelle mit einer Leichtigkeit auf, die nicht nur seinen Gegner erstaunte. Jeden Rückhandschuss des Gegners parierte Jonas mit effetvollen Spins, bis der den Fehler machte. Eine Demonstration, die in 3:0 Sätzen sein Enden fand. Stark!

Oli und Andy machten sich in den Folgematches auf, diesen Schwung mit an die Platte zu nehmen. Der ungemütlich spielende Claassen ärgerte Oli mit hoher Ballsicherheit, die der Neustadter in den ersten Sätzen gut durchbrechen konnte. Doch die Trefferquote aus Olis Sicht ließ nach und so ging das Spiel mit 3:2 an die Gäste. Andy wollte nun wieder für Sicherheit sorgen, ließ gegen Fischer nichts anbrennen und holte mit noppendurchbrechender Spielfreude einen Punkt für Neustadt. 8:5 für den TTV.

Jetzt lag es am hinteren Paarkreuz den Sack zuzumachen. Gerd legte noch einmal alle Kraft in das Duell gegen Kesselring, schoss die Vorhand, umschmeichelte die Noppen und zeigte Biss. Doch der Gast war an diesem Abend nicht zu schlagen und gewann die Schlacht der Noppen mit 3:2. Andi am Nachbartisch zeigte einen ebenso harten Kampf gegen Wagner. Mit treffsicheren Vorhandtops und ordentlich Spin zeigte er sein spielerisches Können, bewies Nervenstärke und holte das Spiel mit 3:0 nach Neustadt.

Damit war der Sieg für den TTV Neustadt mit 9:6 perfekt. Ein hartes Stück Arbeit gegen ein Waldfischbach, dass bisher zwar sieglos in der Liga steht, spielerisch aber sehr wohl Pfalzligaqualität zeigte. Wir wünschen den Waldfischbachern alles Gute und im Falle des Abstiegs ein schnelles Wiederaufsteigen. Der Rundenabschluss wurde gemeinsam im Poseidon und der Brauchbar gefeiert, und lässt uns fühlen, was wir so sehr schätzen und uns trotz einer Saison mit Unterbrechungen und suboptimalen Trainingsbedingungen wegen Hallenschließungen standhaft hat bleiben lassen: Wir lieben diesen Sport, unsere Gemeinschaft, das Schwitzen, den Kampf, die Emotionen und danken all denen die uns diese Runde unterstützt haben. Jonas wünschen wir alles Gute auf seinem weiteren Weg. Wir sehen uns wieder, … keine Frage 😊

Wiedereinstieg nach langer Rundenunterbrechung – Die Erste gegen Mutterstadt

TTV Neustadt : TTV Mutterstadt  4:9

 

Unterbrechungen der Spielrunde nehmen bekanntlich den Fluss aus dem Wettbewerb. Trotzdem freute sich unser Team auf das erste Spiel seit November, das gleichzeitig das vorletzte Spiel der aktuellen Saison sein sollte. Gegner war der Tabellenzweite aus Mutterstadt, eine routinierte Mannschaft mit starken Einzelspielern in den Reihen. Für unsere Erste hieß es an diesem Abend wieder Spielpraxis zu sammeln, um für das Saisonfinale wieder gut in den Saft zu kommen.

Den Anfang in den Doppeln machten Sebbi und Oli gegen Schmitz/Knappek und sie meisterten es hervorragend. Sich immer besser auf das Material der Gegner einstellend bereitete Oli vor und Sebbi beendete die Ballwechsel mit krachenden Vorhandschüssen. Der heiße Fight ging mit 3:2 an Neustadt. Leider verliefen die beiden anderen Doppelbegegnungen weniger postiv. Jonas und Walde fanden gegen Ludwig/Schulz zu spät ins Spiel und auch Gerd/Andi hatten gegen Klapper/Ebeling ihre Mühe. Beide Spiele gingen mit 3:0 an die Gäste.

Die folgenden Einzel verliefen furios und erstaunten die mitfiebernden Zuschauer. Sebbi spielte gegen Frank Schulz zeitweise fast wie im Rausch, erlaubte sich nur wenig Fehler, blockte reaktionsschnell, bewegte sich wieselartig an der Platte um dann druckvoll nachzuziehen. Dieser 3:0-Sieg schien Jonas am Nachbartisch anzustacheln, denn auch er zeigte eine Top-Leistung. Scheinbar mühelos blockte „The Wall“ die Topspins von Rolf Ludwig, die vor Drall nur so strotzten. Die Ballwechsel wurden immer länger, Ludwigs Luft immer knapper und so schaffte es Jonas, den Mutterstadter Topmann mit 3:1 von der Platte zu verabschieden.

Die Siege des ersten Paarkreuzes und die damit verbundene 3:2-Führung machten Laune und Hoffnung auf eine kleine Überraschung. Doch die Gäste zeigten, warum sie auf dem zweiten Tabellenplatz stehen. Als nächstes sah sich Oli Karl-Heinz Klapper gegenüber. Der Mutterstadter Taktiker spielte unbequem, so dass es Oli nicht schaffte in sein Spiel zu finden und mit 3:0 die Segel streichen musste. Am Nebentisch feierte Walde seine Premiere in dieser Runde. Er ersetzte den noch nicht fitten Andy, der beim Coaching alles gab. Trotz fehlender Spielpraxis kämpfte Walde gegen Harry Schmitz wacker, landetet den ein oder anderen Treffer und knöpfte dem Mutterstadter Blockmonster einen Satz ab. Bei dem einen blieb es aber und so ging auch dieses Spiel an die Gäste.

Auch im hinteren Paarkreuz war wenig zu holen. Gerds Kontrahent Christoph Ebeling schenkte den Noppen keine Beachtung und zog die Bälle ohne Probleme mit traumwandlerischer Sicherheit auf die Platte. Ein glattes 3:0 war die Folge. Es war höchste Zeit die Wende einzuleiten. Andi spielte gegen Gustav Knappeks Abwehrspiel taktisch clever, musste aber ein paar Schüsse zu viel einstecken und verlor ebenfalls mit 0:3. In der Gesamtwertung wurde aus dem 3:2 nun ein 3:6. Auch in bereits vergangen Spielen der Saison zeigte Mutterstadt, dass sie auf allen Positionen gleich stark vertreten sind und somit ein Spiel kippen können.

Doch an Aufgabe war nicht zu denken. TTV-Kapitän Sebbi ging mit bestem Beispiel voran und fegte Ludwig mit 3:0 von der Platte. An diesem Abend war gegen unseren Frontmann kein Kraut gewachsen. War es die hochkochende Freude nach langer Wartezeit wieder ein Spiel bestreiten zu können oder die hormonzuführende frische Vaterschaft? Dies Geheimnis wollte er nicht ganz lüften 😉. Auch Jonas zeigte ein starkes Spiel gegen Schulz, doch der konnte einen draufsetzen und schaffte es 3:1 zu siegen. Zu bestaunen waren viele tolle Ballwechsel – endlich wieder Tischtennis pur!

Unsere Männer steigerte sich und leisteten ordentlich Gegenwehr. So zeigte auch Oli gegen Schmitz seine gefährliche Rückhandpeitsche und Walde brachte Klapper mit zunehmender Ballsicherheit in Bedrängnis. Doch auch hier behielten die Gäste die Nerven und entschieden beide Partien mit 3:1 für sich. Der Sieg von Gerd gegen Knappek am Nachbartisch zählte leider nicht mehr.

Das Spiel endete somit in der Summe mit 9:4 für Mutterstadt, und das verdient. Die TTVler haben nun zwei Wochen Zeit um durch intensives Training wieder in Form zu kommen. Dann wartet das finale Spiel gegen Waldfischbach. In netter Abschlussrunde mit den Mutterstadtern klang der Abend bei unserem Lieblingsgriechen aus und so war das Gesamtpaket für alle voll in Ordnung.

Sieg gegen TTC Brücken – Die Erste ist wieder in der Spur

TTV Neustadt : TTC Brücken   9:3

Lag es am motivierten Training? Am Rückenwind durch den Sieg gegen Kandel? An unserer Unterstützerin Uli oder am Geburtstag von Andi? Wahrscheinlich von allem ein wenig. Das Samstagabendspiel gegen die Gäste aus Brücken hätte aus neustadter Sicht besser nicht laufen können.

Drei Doppelsiege zu Beginn legten den Grundstein für den zweiten Saisonsieg. Und das gegen ein starkes Team aus der oberen Tabellenhälfte. Die Zeichen standen ganz klar auf Angriff und so spielten der Hausherren mutig und aggressiv auf. Die Brückener fühlten sich durch diesen unerwarteten Start etwas überrumpelt und wollten im Einzel die Wende einleiten. Doch unser Frontmann Sebbi hielt dagegen. Mit variablem Spiel und weichen Spins schaffte er es die harten Bälle von Daniel Stucky zu parieren und siegte mit 3:0 . Während dessen fand Jonas gegen Volker Altschuk nicht richtig in sein Spiel. Trotz gutem Kampf musste er sich dem mit zunehmender Spieldauer immer sicherer aufspielenden Kontrahenten mit 1:3 geschlagen geben.

Im mittleren Paarkreuz zeigte der sich ewig jung fühlende Oli in bestechender Form. Kai Lothschütz hatte nach den ersten Sätzen immer weniger Chancen seine harte Vorhand einzusetzen. Mit cleverer Taktik holte der Neustadter das Spiel mit 3:2 nach Neustadt. Andy P sah sich derweil Aufschlagspezialist Wolfgang Simon gegenüber. Dank dessen gefährlichen Aufschläge und aggressivem Vorhandspiel siegte der Brückener mit 3:1.

Im hinteren Paarkreuz wurde es wieder kämpferisch. Gerd duellierte sich mit dem jungen Luca Steinmann und Andi R lieferte sich ein spannendes Halbdistanzduell mit Thorsten Mootz. Nachdem Gerds Vorhand eine anfängliche Unsicherheit ablegte, schlugen seine Schüsse richtig ein. 3:1 für den Neustadter Routinier. Mootz machte es gegen Andi R recht clever, leistete sich kaum Fehler und gewann ebenfalls mit 3:1.

Zwischenstand 6:3 für Neustadt. Da ging doch nicht etwa was gegen den Favoriten? Trotz Optimismus wollten unsere Jungs den Tag nicht vor dem Abend loben. Doch wie macht man es, wenn man motivationstechnisch extrem heiß ist, nicht zu überdrehen? Die Antwort lieferte unser Capitano, durch regelmäßiges Ansitzen im Jägerhochsitz in annähernd pulslosem Ausharren geschult.

Sebbi zeigte wie auch im ersten Spiel eine bewundernswerte Sicherheit in seinem Spiel und die Fähigkeit, kleine Punkte zu „klauen“. Er besiegte Altschuck mit 3:1 und das trotz einiger Rückstände im Satz. Auch Jonas wollte im zweiten Spiel glänzen und tat dies in hervorragender Weise gegen Stucky, der auch gegen „The Wall“ Reichling nicht in sein berüchtigtes Konter-Schuss-Spiel fand. Der Neustadter konnte das Spiel in drei Sätzen für sich entscheiden.

Den Entscheidungspunkt konnte nun Oli gegen Simon holen. Trotz oder vielleicht gerade wegen einer vorangegangenen Wanderung im Pälzer Wald, biss sich Oli ordentlich und mit freiem Kopf in das Spiel. Im letzten Satz zeigte er bestes Tischtennis, schaffte den Fünfsatzsieg und errang damit den letzten Punkt zum 9:3-Erfolg seines Teams.

Die Erste ist dabei sich in der Liga zu stabilisieren. Beim Griechen schaffen die Jungs das ja schon länger, aber nun gibt es auch spielerische Erfolge 😉. Gemeinsam mit den jederzeit entspannten Brückenern ließ man den Abend ausklingen und freute sich über den Erfolg. So kann es weitergehen.

Erster Sieg der Ersten – Jetzt wird’s bunt

 

TSV KandelTTV Neustadt   2:9

Am gestrigen Abend lief es für unsere erste Équipe – im Gegensatz zu den Kandlern bei denen Markus Zellmer verletzt ausfiel und seine Spiele “abschenken“ musste. Ausnahmslos jeder TTVler ging hochkonzentriert zu Werke, war es doch ein richtungsweisendes Spiel. Der mögliche Sieg gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf wäre für die Moral Gold wert. Gleiches galt natürlich für die Gastgeber, die nicht nur motiviert, sondern auch mit Geheimwaffen antraten: Gökhan und Dominik klebten sich neuartige Beläge in ungewohnter farblicher Pracht (blau und grün) auf die Vorhandseite des Schlägerholzes. Seit dieser Saison ist dies zulässig. Glücklicherweise kam kein pinkfarbener Belag zum Einsatz 😊.

Die neustadter Gäste überraschten gleich zu Beginn in den Doppeln mit einem Sieg von Jonas und Andy P gegen das Duo Kleiner/Bischoff. Blocksicher und gegen Bischoffs Noppen gewappnet, entführten die TTVler den Punkt mit einem 3:1-Erfolg nach Neustadt. Auch Gerd und Andi R schafften es, das Doppel Nese/Hoffmann auf Trab zu halten, verloren jedoch im Entscheidungssatz, als zu treffsicher erwiesen sich die Hausherren.

Im Einzel nutzte Jonas das Überraschungsmomentum und spielte gegen Niko Kleiner auf Augenhöhe. Dieser tat sich mit Jonas´ sicherem Blockspiel schwer, holte sich in routinierter Nervenstärke dann aber einen knappen 3:2-Erfolg. Am Nebentisch stieg Andy P gegen den offensivstarken Gökhan Nese in die Box. Gepimpt mit rasant schnellem grünen Belag blockte der Kandler die Topspins sehr sicher. Andy machte jedoch kaum Fehler und feierte einen 3:1-Sieg für die Neustadter. Oli brauchte in seinem Spiel gegen Dominik Bischoffs Kombi aus langen Noppen und blendend blauem Offensivbelag einige Ballwechsel um das geeignete Rezept zu finden, stellte sich dann aber ideal auf dessen Spiel ein und beendete die Partie mit 3:1 und einigen sehenswerten Vorhand-Longline-Strahlen.

Im hinteren Paarkreuz zeigten Gerd und Andi wieder was sie in entscheidenden Momenten auszeichnet: Kampfstärke, Biss und bahnbrechende Schussgewalt. Gerds Vorhand fand gegen Rüdiger Mühl einmal mehr das Ziel und so gewann er mit 3:0. Derweil spielten Andi Rapp und Andreas Hoffmann brachiales Angriffstischtennis. Mit aufsehenerregenden Ballwechseln in Hochgeschwindigkeit brachten beide ihre Mitspieler zum Staunen. Wie bisher an diesem Abend konnte die neustadter Seite noch eine Schippe drauf legen und so schaffte es Andi das Spiel mit 3:2 für sich zu entscheiden. Zwischenstand 7:2 für den TTV.

Das finale Match oblag Kapitän Sebbi, der bisher aufgrund der Verletzung von Zellmer noch nicht zum Einsatz kam und dessen Motor im Topspiel gegen Niko Kleiner dementsprechend erst einmal warm laufen musste. Insbesondere Kleiners sicheres Blockspiel und dessen dralllastige Rückhandspins machten Sebbi zu schaffen. Doch dieser spielte variantenreich und druckvoll. Mit einem von seinen Kameraden umjubelten 3:1-Erfolg tütete Sebbi den Sieg für unsere Erste ein. Da das folgende Match kampflos an Jonas ging hieß es: 9:2 für Neustadt.

Mit einem so deutlichen Erfolg hatten beide Teams nicht gerechnet. Wieder einmal ein typisches Beispiel dafür, wie es im Tischtennis laufen kann. Wenn es einmal läuft – dann läufts. Mit diesem Sieg im Rücken kann es mit positiver Einstellung weitergehen, auch wenn die bevorstehenden Spiele hart werden. Respekt an die Kandler, die sich ebenfalls nicht aufgaben, stets fair im Spiel waren und immer einen lockeren Spruch auf Lager hatten. Die neuen Belagfarben sahen echt Hammer aus – wir bleiben wohl trotzdem vorerst bei schwarz-rot 😉.

Dämpfer im Abstiegskampf: Die Erste unterliegt Riedelberg

TTV Neustadt : TTC Riedelberg  4:9

 

Duelle mit den Riedelbergern sind sportlich gesehen immer eine heiße Kiste. Doch diesmal kamen die Gäste besser aus dem Saft. Zudem mussten die Neustadter auf Jonas verzichten was ein Aufrücken in den Spiel-Positionen zur Folge hatte. Trotzdem gab die Erste alles. Gleich in den Doppeln hätte der TTV überraschend in Führung gehen können. Gerd und Andi waren gegen Müller/Reiner bereits auf der Siegerstraße. Doch diese konnten zwei Matchbälle abwehren und holten sich doch noch den Sieg. Das neustadter Spitzendoppel Sebbi/Oli sorgte dagegen für den ersten Punkt dank taktischen Geschicks gegen Becker/Schmitt. Nico/Andy hatten gegen das gegnerischen Topdoppel Sema/Sema das Nachsehen.

In den Einzeln waren die Gäste insbesondere auf den ersten drei Positionen an diesem Abend nicht zu schlagen. Gegen Franz-Xaver Semas Noppenspiel war kein Kraut gewachsen, Benjamin Semas Spin war kaum zu Blocken und Christian Becker traf mit der Vorhand in beachtlicher Quote.

Auf Neustadter Seite punktete ein kampfstarker Andi Rapp, ein angriffslustiger Nicola Fusco und ein routinierter Andy Pichler.

Beim fast schon traditionell gemeinsamen griechischen Essen mit den Gästen fand der Abend einen schönen Ausklang. Sicher ist eines: Wir kämpfen weiter.

TTV Neustadt 2 – TTV Edenkoben 2

Leider erneut ein Satz mit X — es wahr wohl nix

 

Auch gegen Edenkoben mussten wir feststellen, dass es verdammt schwer ist, Spiele in dieser Klasse zu gewinnen !  Unser Frontmann Nico musste kurzfristig in die ERSTE aufrücken –   Wir wussten, ohne ihn wird es noch schwieriger — ja, es hat sich so bestätigt.  0:3 aus den Doppel  — 0:5 nach dem vorderen Paar — da war die Sache komplett gelaufen. So reicht es eben nicht .

Anschließend beim Grieche haben wir uns trotzdem nicht hängen lassen und haben uns an der Geselligkeit sowie gutem essen erfreut .

 

Kommenden Freitag ziehen wir weiter nach Hassloch 2 und machen aus dem X ein Sieg !!!!!

 

 

Schöne Grüße

 

Uwe

 

Zu Gast bei den Dauer(b)rennern aus Winnweiler: Positive Erkenntnisse aus der Niederlage

TTC Winnweiler : TTV Neustadt   9:3

Nach der einmonatigen Spielpause gleich ein Auswärtsspiel im Grünen. Das hört sich nach Entspannung an – war es aber nicht 😉 Insbesondere nicht wenn der Gegner aus Winnweiler kommt. Die Hausherren zeigten sich nicht nur spielstark, sondern auch ungemein sicher an der Platte. Ball um Ball fischten fast ausnahmslos alle Spieler die Angriffsbälle aus der Ballonabwehr zurück auf den Tisch. Das war endlich mal wieder schweißtreibendes Konditionstraining, für beide Seiten. Da wurde um jeden Ball gekämpft, jeder ordentliche Punkt gefeiert, die Zähne zusammengebissen und auch dem Gegner applaudiert.

Die Fakten: Unsere Erste musste mit Sebbi und Jonas auf das vordere Paarkreuz verzichten und zudem noch das Fehlen von Andi kompensieren. Winnweiler stand komplett. Die vergangene DFB-Pokalrunde als Vorbild nehmend, wollten sich die Neustadter aber nicht ohne Kampf ins Spiel begeben und gefielen sich in der Rolle des Underdogs. Zumal mit Nico und Uwe zwei Männer in die Bresche sprangen, die auch mal einen Favoriten stürzen können. Und so wurden es größtenteils ausgeglichene Matches auf spielerischer Augenhöhe.

Gleich zu Beginn zündete der TTV trotz neuer Konstellationen den Doppelturbo, startete gut ins Match und kämpften sich in den Entscheidungssatz. Leider gingen das Duo Hakan/Uwe sowie Oli/Andy am Ende doch leer aus. Die Intensität der Spiele nahm in den Einzelbegegnungen nicht ab und so wurde munter drauflos gezogen. Ilja Kratschmer zeigte einen Brachial-around-the-net-shot, Olis Rückhand-Topspin zog endlich mal wieder die Wurst vom Teller, Thomas Kolbin setze 7 Meter-Türme direkt auf die Kante, Hakans Rückhand-Gegentopspin strahlte durch die Gegend, J.P. Paquette brachte seine Vorhandtopspins dralltechnisch an die Grenzen der Physik, Andys Schüsse schlugen ein, Matthias Lindners Noppe nahm anderen die Wurst vom Teller, Gerd blockte weltmeisterlich, Martin Salm zeigte Nervenstärke, Uwe schoss alles dagegen – und traf, Christian Müller machte einen Noppenkurs mit erfolgreichem Abschluss und Nicos Rückhandgeschoss umschmeichelte gekonnt die Tischkante. Das nur einige Momentaufnahmen. Doch wo es im Sport Sieger gibt, muss es auch Verlierer geben. Für Neustadt punktete Oli (mit einer Glanzleistung gegen Kratschmer) zudem Gerd (äußerst kampfstark gegen Paquette), sowie Andy gegen Linder. Das war´s dann aber auch mit Punkten, der Rest ging an die sympathischen und stets fairen Gastgeber.

Die Erkenntnisse nach knapp 3 Stunden Spielzeit für die Erste:

  • Wir haben Top-Ersatzleute
  • An der Kondition müssen wir noch feilen
  • Für so ein Spiel fahren wir gerne auch mal etwas weiter 😉

Steil gestartet, hart und knusprig gelandet – Die Erste sucht Trost im Flammkuchen

TTV Neustadt : TTC Burrweiler   5:9

Welch ein Beginn im vorgezogenen Pfalzliga-Spiel in Burrweiler. Unsere erste Mannschaft führte nach 50 Minuten unerwartet hoch mit 4:1 Spielen. Die taktische Umstellung der Doppel hatte sich aus neustadter Sicht gelohnt. Das Duo Sebbi/Oli rang Speth/Gärtner in spannenden 5 Sätzen nieder, während auch Jonas/Andy gegen Lerch/Richter nichts anbrennen ließen. Lediglich Hakan und Andi mussten sich Ackermann/Dittrich geschlagen geben. Eine ordentliche Ausgangslage, die durch die folgenden Einzelbegegnungen des vorderen Paarkreuzes noch verbessert wurde.

Sebbi musste hier sein ganzes taktisches Geschick einsetzen, um gegen den unangenehm dralllastig servierenden Speth zu punkten. Dies gelang ihm nach verlorenem zweiten Satz immer besser, so dass seine Mannschaftskollegen zum 3:1 gratulieren konnten. Nicht leichter hatte es Jonas, dem Lerchs druckvolles Angriffsspiel wohlbekannt ist. Eine interessante Partie, in der Lerch gegen Jonas´ weich und wohlplatzierte Blockbälle nie wirklich ins Spiel kam. Das Spiel ging mit 3:2 an den TTV.

Im mittleren Paarkreuz gab es an diesem Abend nichts zu ernten, zu gut spielten die Kontrahenten in der heimischen Halle. Hakan, der seit längerer Pause wieder zum Schläger griff, hatte kaum Zeit sich auf Materialspezialist Richter einzustellen. Dieser traf teilweise rauschartig sicher aus allen Lagen und siegte mit 3:0. Am Nebentisch lief es für Oli gegen Gärtner ähnlich. Der Burrweilerer schoss jeden Topspin gegen und machte kaum leichte Fehler. Ein 3:0 war die Folge.

Nach diesem Dämpfer wollte Andy die nun knappe 4:3-Führung wieder ausbauen. Dittrich hatte etwas dagegen und spielte zu Beginn sehr sicher auf, bis zur 2:1-Satzführung. Doch der neustadter „Oldie“ servierte dann etwas cleverer und robbte sich noch zu einem harten Fünfsatzerfolg. Neustadts anderer Andi hatte gegen Ackermann ebenso hart zu kämpfen. Nach einem spielstarken ersten Satz kam der Acki-Express jedoch zum Rollen – ohne Rücksicht auf den werdenden Vater auf der anderen Seite der Platte 😉.

Bis dahin noch alles im Lot. Die Führung war mit 5:4 zwar knapp, aber machte Hoffnung zumindest einen Punkt mit nach Neustadt zu nehmen. Doch dann griff Burrweiler in die taktische Trickkiste: Mehr beiläufig erwähnten sie, dass nach dem Spiel der Flammkuchenofen angeschmissen und das Bier gekühlt auf die Spieler warten würde. Als wäre dies nicht genug öffneten die Gastgeber die Fenster, so dass die bisher schon gebackene Köstlichkeit auf dünnem Boden seinen Duft in der Halle verbreitete. Die mitgereiste Uli roch den Braten und versuchte die TTVler in die Spur zu bringen, doch zu spät. Das Unglück nahm seinen Lauf.

Lerch kam mit Sebbis Spiel gut klar und konnte seine eigenen Topspins immer wieder durchbringen. 3:1 für den burrweiler Topmann. Das gleiche Ergebnis erziehlte Speth gegen unseren Jonas. Der Linkshänder zeigte, dass er nicht nur nach dem Match ein ausdauernder Spielpartner sein kann und besiegte die neustadter Blockmaschine mit 3:1.

Und so kam das Spiel ins Wanken. Oli schaffte es nur in einem Satz, Richters Abwehrbälle mit den passenden Topspins zu verpacken und Hakan fehlte noch die Konstanz gegen Gärtner. Andy versuchte gegen Ackermann alles, doch auch er schaffte die Wende nicht mehr, zu gut war der Gegner.

Sechs Einzelniederlagen in Folge waren einfach zu viel des Guten und so ging das gesamte Match mit 9:5 an Burrweiler – und das wohlverdient. Die Gastgeber waren nicht nur im Spiel, sondern auch im Anschluss außerordentlich gut in Form und bewirteten die Neustadter sehr freundlich mit dem ersehnten Flammkuchen. Dies tröstete schnell über die Niederlage hinweg und rückte in den Fokus was schlussendlich das Wichtigste ist: Teamgeist – Spaß – Kampf – Erlebnisse – und … Essen 😉

Endlich wieder Wettkampf – Die Erste gastiert in Frankenthal

TTF Frankenthal II : TTV Neustadt   9:1

Fast schon normale Zustände herrschten beim Classico in Frankenthal. „Normal“ deshalb, weil die lang vermisste Doppeldisziplin wieder gespielt werden konnte, weil endlich wieder Fighten angesagt und gemeinsame Spielerlebnisse möglich waren. Die Niederlage gegen die Frankenthaler war nicht nur deshalb gut zu verkraften, sondern auch der Tatsache geschuldet, dass der TTF aufgrund der Aufstellung dieses Jahr als Aufstiegskandidat Nr. 1 in die Runde geht. Zudem lieferten die Neustadter um Kapitän Sebbi ordentliche Spiele ab und konnten spielerisch trotz der Zwangspause gut mithalten.

Der neustadter Top-Mann, vermutlich aufgrund seiner bevorstehenden Hochzeit besonders beschwingt, sorgte an der Seite von Oli für den Ehrenpunkt im Doppel gegen Waikar/Klein. Auch im Einzel schnupperte Sebbi an einem Überraschungserfolg gegen Beranek, den er in den fünften Satz zwang und mit dem ein oder anderen reaktionsschnellen Block beschäftigen konnte. Doch der frankenthaler Frontmann blieb souverän und ließ seinen Anti-Topspinbelag immer wieder gefährlich zubeißen. Am Nebentisch zeigte Jonas ebenfalls eine starke spielerische Leistung gegen den frankenthaler Mannschaftsführer, zog seine Rückhand ein ums andere Mal saftig durch, doch Roth kam stärker ins Spiel, erhöhte den Druck und entschied die Partie für sich.

Das mittlere Paarkreuz des TTV ließ phasenweise durchblitzen, dass sich das Kellertraining gelohnt hat. Oli biss sich gegen den Kibek-Spezialisten Klein ins Match, fand aber nach einer harten Woche nicht zu gewohnter Konzentration, so dass es seinerseits bei einem Satzgewinn blieb. Andy wollte seinem Kontrahenten Waikar in Spritzigkeit nichts nachstehen und nutzte jeden Millimeter der Box aus, um dessen druckvolle Angriffsbälle zu parieren. Doch der Frankenthaler blieb konstant und siegte mit 3:0.

Diese Runde neu in der Ersten und mit überzeugender Leistung zeigten Gerd und Andi ihre Klasse. Im Duell der Routiniers durchbrach Gerd einige Male Engels sicheres Abwehrspiel mit seinen vorderpfalzweit gefürchteten Vorhandschüssen. Doch die Gelegenheiten zum Durchbruch ergaben sich immer weniger so dass der Gastgeber siegte. Am Nebentisch knöpfte Andi dem Frankenthaler Kring kampfstark den ersten Satz ab. Dank sicherem Blockspiel und fulminanter Rückhandpeitsche zwang er seinen Gegner in die Defensive. Doch auch dieser zeigte Klasse und erhöhte die Aggressivität bis zum 3:1 Spielgewinn.

Nach dieser Leistung hatten sich beide Teams das anschließende Gyros redlich verdient. Sehr entspannt und gesellig war der Ausklang des Abends mit den netten Frankenthalern und so freut sich die Erste auf das Rückspiel und das kommende Match gegen Burrweiler. Der Dank des Teams geht an die mitgereisten Uli und Dieter für die tolle Unterstützung.