Wie war das noch mit der Fahrradkette – Pokalauftritt der Zweiten nicht ganz geglückt

Ungewöhnliche Uhrzeit für Tischtennis – so empfand es die zweite Herrenmannschaft als man gegen 12:30 Uhr in Richtung Wörth zum Treffen der letzten Vier im Pokalwettbewerb aufbrach. Vor Ort warteten schon (oder trafen kurz nach uns ein) mit dem ASV Harthausen, TTC Germersheim und TSG Haßloch Gegner, die man aus direkten Ligaduellen in der Bezirksliga bereits kannte.

Das Los entschied kurz vor 14 Uhr, dass man sich im Halbfinale mit dem in dieser Spielzeit noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Haßloch duellieren muss. Der Auftakt gelang der zweiten Mannschaft, denn Gerd als auch Uwe gewannen ihre Spiele nicht problemlos, aber definitiv überzeugend. Herauszuheben ist hier aber klar Uwe, der den Spitzenspieler der TSG Haßloch mit seinen Treibschlägen stets im Griff hatte. Weniger überzeugend agierte dann Sebastian gegen Frank Schuster, denn er wurde regelrecht „geschustert“. Es ging also mit einer nicht unbedingt erwarteten 2:1-Führung ins Doppel.

Gerd und Sebastian traten gegen Hoffmann/Nicklas an, die in den letzten zwei Jahren zusammen nur ein Doppel verloren hatten – in der Vorrunde gegen Gerd und Sebastian. Die Neustädter kamen auch gut ins Spiel und konnten den ersten Satz sichern und lagen im zweiten Satz auch mit 9:5 in Front. Wenn man das schreibt, dann ist meist klar was kommt. Der Satz konnte nicht gewonnen werden und Satz 3 ging ebenfalls nach Haßloch. Tja, was soll man sagen: Satz 4, Neustadt führt wieder 9:5 und verliert auch diesen Satz.

Gerd konnte in seinem zweiten Einzel die Noppen passend einsetzen und gewann auch sein zweites Einzel gegen Thorben Hoffmann. Sebastian und Uwe mussten sich trotz gutem Spiel ihren Gegnern geschlagen geben und am Ende stand eine 3:4 Niederlage als Endergebnis fest.

Fest stand auch, dass sich die Neustädter einig waren, dass man diese Niederlage hätte vermeiden können, wenn man im Doppel die Sätze mal zu gemacht hätte. Aber hätte hätte Fahrradkette….man braucht ja auch noch Ziele für 2020!

Haßloch setzte sich im Finale mit 4:1 gegen Germersheim durch. Eine Gratulation an dieser Stelle nach Haßloch!

3.Weinstraßencup – 18. und 19.Mai 2019 powered by TT-Megastore

Der dritte Weinstraßencup 2019 powered by TT-Megastore wirft seine ersten Schatten. Stattfinden wird das Turnier 2019 am Wochenende vom 18./19.Mai. Das Spielsystem bleibt gleich, aber ein paar Anpassungen wird es natürlich geben um den Ablauf noch positiver zu gestalten und um den Spaß der Teilnehmer zu maximieren.

Die Ausschreibung des Turniers wird in Kürze erscheinen und auch wieder über die üblichen Kommunikationswege verfügbar sein.

Wir hoffen wieder eine schöne Zahl an bekannten aber auch neuen Gesichtern zu sehen!

 

Lehre des 13. Spieltages: „Wer das Doppel nicht ehrt … RELOADED“

TTV Neustadt : TTC Oppau 4:9

Unsere erste Mannschaft hatte gestern Premiere: Um 22.00 Uhr war die erste Niederlage in der aktuellen Runde besiegelt. Verursacher waren die Herren vom TTC Oppau, die in starker Aufstellung antraten mit dem Ziel sich von der unteren Tabellenhälfte abzusetzen.

Der Beginn des Spiels verlief für die Hausherren im Vergleich zu bisherige Runde äußerst ungewohnt. Alle drei Doppel gingen an die Gäste aus Oppau. Auch in den folgenden Einzel sollte es zu Beginn nicht richtig laufen. Sebbi konnte gegen den auf die Belagkombination Stör-Noppe/Angriffs-Gummi setzenden Christian Bußert wenig punkten und verlor mit 0:3. Jonas hatte sich gegen Marco Buchert eine 2:0-Führung erspielt, konnte diese aber gegen den sich steigernen Jung-Oppauer nicht halten und ging mit 2:3 baden. Insgesamt stand es nun 0:5 für Oppau. Auch bei Andy roch es gegen den erfahrenen Stefan Sattel lange Zeit nach der nächsten Niederlage, lag er doch bereits mit 0:2 Sätzen hinten. Doch mit etwas Glück und Ruhe konnte er das Spiel noch zum 3:2 drehen. Am Nebentisch fightete Marius gegen Materialspezialist Volker Wittmer, der mit seinem Noppenabwehrbelag unerhört sicher und gefühlvoll agierte. Zu sicher für den Neustadter, der sich mit 0:3 begnügen musste. Das hintere Paarkreuz von Neustadt stemmt sich jedoch mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage. Erst bezwang Hakan den „Alleskönner“ Weiß mit 3:2. Der Oppauer lieferte dabei mit einem sehenswerten Hand-Switch den Ball des Tages. Dann zeigte Walde gegen Stefan Kirrstetter keine Schwäche und siegte astrein mit 3:0. Zwischenstand 3:6. In der zweiten Hälfte konnte jedoch nur noch Jonas punkten. Mit einer sehr konzentrierten Leistung bezwang er Christian Bußer. Nach Niederlagen von Sebbi, Andy und Marius musste der Neustadter Mannschaftsführer am Ende allerdings eine 4:9-Niederlage unterschreiben.

Hier eine Auswahl von Stimmen zum Spiel beim anschließend gemeinsamen Essen der beiden Teams:

„In der Vorrunde hatten wir aufgrund unserer Doppelstärke mit 3:0 geführt, heute lief es gerade anders herum. Mit 0:3 Doppel zu starten ist natürlich schon heftig…!“ (Walde, Neustadt)

„Wenn wir immer in dieser Aufstellung spielen könnten, wären wir in der vorderen Tabellenhälfte mit dabei.“ (Stefan, Oppau)

„Auch bei mir war heute der Wurm drin, nächste Woche werden wir aber wieder zuschlagen!“ (Sebbi, Neustadt)

„In Neustadt mache ich zwar immer die schönsten Punkte, meine Einzel konnte ich aber noch nie gewinnen.“ (Marvin, Oppau)

„Oppau hat heute verdient gewonnen, wir bleiben trotzdem mit Spaß bei der Sache.“ (Andy, Neustadt)

„Wenn ihr heute nur Traubenschorle trinkt ist ja klar, dass ihr nur verlieren könnt“ (Volker, Oppau)

„Schade, dass es heute nicht zum Sieg gereicht hat. Wir stehen zwar noch vorne, müssen aber weiterhin aufpassen, denn es folgen noch einige harte Spiele.“ (Jonas, Neustadt)

„Männer, ihr müsst mal wieder Doppel trainieren!“ (Klaus, Alt-Neustadter)

Lehre des 12. Spieltages: „Nur der frühe Vogel trifft den Ball.“

TTC Germersheim : TTV Neustadt   6:9

Sonntag-Morgen 9:00 Uhr in Germersheim. Müde Gesichter, Café-geschwängerte Hallenluft und übermotiviert adrenalinausdünstende Körper einzelner Frühaufsteher pflastern den Weg durch das Turnlokal hin zur Mannschaftsbank. Die einen sagen: „Geil, endlich wieder ein Morgenspiel“, den anderen entlockt selbst der derbste Sonntags-Witz lediglich ein warmes Lächeln. Die beschriebene Szenerie und die dadurch entstehende Atmosphäre alleine lohnt schon den Besuch in der Halle, soll im Folgenden jedoch nur Auszugsweise in diesen Bericht einfließen, denn der Schwerpunkt lag erwartungsgemäß im sportlichen Bereich.

Die Germersheimer mussten auf ihre Nummer 1 verzichten, waren aber aufgrund ihrer Ausgeglichenheit ein mehr als ernst zu nehmender Gegner. Zudem hatten diese in der Vorwoche den Tabellenzweiten Burrweiler besiegt. Und so ging es dann munter in die Doppelbegegnungen. Zur besten Knoppers-Zeit schafften es nur Sebbi und Andy ihr Doppel zu gewinnen. Zwei Doppel dagegen gingen an die Hausherren.

Die Einzelpartien folgten. Jonas, der aufgrund seiner enormen Ballsicherheit schon des öfteren als „Phänomen“ bezeichnet wurde, blockte mehr Topspins als Marc Zimmermann ziehen konnte und siegte mustergültig mit 3:0. Am Nebentisch schien Sebbi während seines Matches gegen den gut aufgelegten Julian Karcher die noch nachwirkenden Infos des Frühstücksfernsehens zu verarbeiten und ging mit 1:3 baden. Besser präsentierte sich Marius gegen Daniel Nasarow. Die im Doppel noch vermissten Drallspins gelangen ihm einwandfrei und sorgten für ein sicher-sanftes 3:1. Am Nebentisch gelang Andy wenig bis nichts. Gegen Florian Arbogast zog er mit 1:3 in die verfrühte Frühstückspause. Jetzt lag es am hinteren Paarkreuz den bisherigen Up-and-down-Ablauf zu unterbrechen. Frisch ausgepresst und hoch konzentriert zogen Hakan und Walde ans Buffet. Der mit neuen Belägen bestückte Walde („fühlt sich an wie neugeboren!“) steigerte sich gegen Philipp Ohlhoff und zog enorm harte Spins zum 3:1-Erfolg. Hakan beschäftigte Routinier „Charlie“ Rausch mit temporeichem Spiel und siegte ebenfalls mit 3:1 Sätzen. Halbzeitstand 5:4 für unsere Erste.

Im zweiten Durchgang konnten die Neustadter ihren knappen Vorsprung ausbauen. Zuerst fand Sebbi dank passender Mixtur aus Traubenzucker und Café wieder zu vertrauter Form (3:0 gegen Zimmermann), dann bestätigte Jonas seine zur Zeit bestechende Verfassung im ansehnlichsten Spiel des Morgens gegen Karcher. Beide, aufgrund ihres weichen Spiels und zusätzlicher Ballsicherheit zu ewigen Ballwechseln verdammt, lieferten sich ein klasse Match das mit 3:1 an Jonas ging. Inzwischen war Mittag.

In den darauf folgenden Partien des mittleren Paarkreuzes schafften es weder Andy („gibt´s hier Café?“) noch Marius ins Spiel zu finden und verloren folglich ihre Einzel. Beachtlich: Wieder zeigten Hakan und Waldemar volle Fokussierung als Antwortreaktion. Der eine über die ganze Distanz von 3:2 Sätzen (Typ Milchcafé), der andere mit einem schnellen 3:0 (Typ Espresso).

Damit siegte die Erste mit 9:6 und bleibt weiterhin Tabellenführer. Nur am Rande erwähnt und um möglichen Reaktionen vorzugreifen: es gibt wenig geileres als Tischtennis am Morgen 😉

Tote Hose in Bellem 9 : 3 Niederlage kassiert

Sonntags morgens in Bellheim

Es soll derzeit nicht  so richtig funktionieren. Ist es das Zelluloid ? Auf alle Fälle wird es Zeit, dass nach diesem Jahre ALLE Vereine mit dem etwa gleichen Material spielen . Aber das soll nicht die Ausrede für die harmlose Reaktion an diesem morgen sein .  Man nennt es auch Tote Hose !

Doppel 1  gepunktet

Gerd, gepunktet

Unser großer Michel , mit Ruhe und Kampfgeist gepunktet .

Da müssen wir jetzt durch und nehmen weiterhin den Kampf an. Es kommen noch Spiele, wo eine Rechnung aus der Vorrunde offen steht .  Freu mich darauf !!!!

Positiv sehen wir dem Pokalhit am kommenden Samstag entgegen .

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Uwe Wächter

Die Siegesserie geht weiter

Die 4.Mannschaft des TTV kann nach dem gestrigen Sieg gegen Maikammer 2 nun den 6.Sieg in Folge verbuchen und sich nach leichten Startschwierigkeiten zum Anfang der Hinrunde nun den 2. Platz in der Kreisliga Nordwest sichern.
 
Wie es nun weiter geht?
 
Am Samstag den 16.02 kommt die erste Mannschaft des TuS Maikammer nach Neustadt zum direkten Duell um den Relegationsplatz zur Bezirksklasse.
 
Also, aufgehst Männer kämpfen und siegen !!!

Ohne Trainerwechsel,mit Schiefstand, HAUSAUFGABEN erledigt

Speyer rückte ohne 1 und 2 an . Neustadt 2 war von Anfang an konzentriert und man spürte sofort, owe das gibt heute für Speyer auf die Mütze. Aufgrund der aktuellen Spiele in der Bezirksliga, war für uns klar, es geht nur Vorwärts !!!

Doppel 1 und 2   mit trockenen Trikot zurück zur Spielerbank

Doppel 3   Unser Andreas erlitt 3 Stunden vor Spielbeginn einen Hexenschuss , man kann es aus Schiefstand Nummer 2 nennen.  Es ging zum Punkt nach Speyer, was dann auch der einzigste war

Gerd und Sebastian

Hausaufgaben erledigt

Uwe und Andreas

Hausaufgaben erledigt

 

Alex und Doc

 

Hatten meiner Meinung nach die unangenehmsten Gegner, aber Hausaufgaben gemacht .

 

Irgendwo gegen 21.00 Uhr war das Spiel dann zeitlich rum .

 

Bellheim wir kommen !!!!!

Ein Dankeschön an Klaus B. , der uns in der Tat zum Spiel besuchte. Es war sehr angenehm zum FACHSIMBLE.

Von dieser Stelle GUTE BESSERUNG an Elmar, der sich am Nachbartisch beim internen Duell am Fuß verletzt hat . Stand Aktuell konnte er ohne OP das Krankenhaus wieder verlassen .

 

MF

 

Uwe Wächter

 

 

DER TRAINER MUSS WEG

Trotz Sondertraining den Neujahrsstart verpasst

 

Obwohl wir alle recht locker vor unserem Spiel waren, haben wir NIX auf die Reihe bekommen .

Harthausen hat uns verdient an die Wand gespielt . Außer Gerd und Andreas kam nur wenig, sehr wenig

Zu entschuldigen ist unser Doc, der trotz Schiefstand alles versuchte und auch wenig erreichte .

Abhaken und weiter gehts !!   Speyer wird am 26.01. darunter leiden müssen .

 

Bis dahin, wird uns unser NEUER Trainer schon erklären wie es gehen soll !!!

 

MF

 

Uwe Wächter

Lehre des 11. Spieltages: „Zuschauen ist schlimmer als spielen!“

TTC Burrweiler : TTV Neustadt 7:9

So voll hat man die burrweiler Halle schon lange nicht mehr erlebt. Zahlreiche Zuschauer verfolgten die Partie zwischen dem Tabellführer TTC Burrweiler und dem direkten Verfolger TTV Neustadt und sorgten für mächtig Stimmung. Allein schon die Tatsache, dass das Vorrundenspiel 8:8 endetet, ließ einen spielerischen Krimi erwarten. Die Voraussetzungen für ein Spitzenspiel waren also geboten und ein solches wurde es dann auch. Nervenzerreißende Verlängerungsphasen in etlichen Matches, atemberaubende Ralleys aus der Halbdistanz zum Tisch, mitleidserregende Netz- und Kantenbälle und verrückte Aufholjagden.

El Clásico begann standesgemäß mit den Doppelbegegnungen und lieferte gleich die erste Überraschung. In einem hart umkämpften Match rangen Jonas und Walde das in der bisherigen Runde ungeschlagene Spitzendoppel Lerch/Richter denkbar knapp mit 3:2 nieder. Auch Sebb und Andy konnte ihre Partie gegen Wagenblatt, Marco/Ackermann gewinnen, während Hakan und Marius gegen Wagenblatt, Martin/Trauth den Kürzeren zogen. Diese 2:1-Gesamtführung gab unserer Ersten den notwendigen Auftrieb für die folgenden Einzelspiele.

Jonas sah sich einem diesmal überragend aufspielenden Manuel Lerch gegenüber, der seine Topspins mit brachialen Vorhandschüssen beantwortete und auch sonst unheimlich druckvoll agierte. Die beiden begeisterten die Zuschauer mit wuchtvollen Vorhand-Topspin-Duellen und knackigen Rückhandblocks. Manu konnte die Partie mit 3:1 für sich entscheiden. Am Nebentisch lieferten sich Sebbi und Torge Richter ein Auf- und Abduell erster Güte. Erst diktierte der TTVler, dann der Burrer das Spiel. Im Entscheidungssatz mutierte Sebbi dann aber wieder zur gewohnten Angriffsmaschine und tütete den 3:2-Erfolg ein.

Das mittlere Paarkreuz lieferte dann Stoff für wahre Langzeitroman, allerdings ohne an Spannung zu sparen. Andy und Martin Wagenblatt duellierten sich mit allen zur Verfügung stehenden spielerischen Mitteln. Fast jeder Satz ging in die Verlängerung und der Gang zum Handtuch war nach nicht enden wollenden Ballwechseln für beide Akteure eine mehr als notwendige Maßnahme. Eine heiße Nervenschlacht, die Martin verdient mit 3:2 für sich entscheiden konnte. Marius konterte diese Niederlage mit einem starken Auftritt gegen den Wagenblatt-Bruder Marco. Er drängte den Burrweilerer mit saftigen Drallbällen in die Defensive und fuhr einen 3:1-Sieg ein. Zwischenstand 4:3 für Neustadt.

Im hinteren Paarkreuz gab es ebenfalls eine Punkteteilung. Gegen den extra aus Mannheim eingeflogenen Bastian Trauth zeigte Hakan eine souveräne Vorstellung. Nach einem Satz Eingewöhnung gegen den gefährlichen Linkshänder-Schnitt fanden Hakans Topspins das gewünschte Ziel und führten ihn zum 3:1-Spielgewinn. Walde kam gegen den motivierten Christoph Ackermann nicht ins Spiel und unterlag mit 0:3. Sichtlich enttäuscht ob der klaren Niederlage pushte Walde seine Mitspieler aber sofort wieder nach vorne, denn es stand zur Halbzeit 5:4 für den TTV.

Dieses Spiel war nichts für leichte Nerven. So bestätigte auch der seinen Sohn unterstützende Oldi Lerch beim zwischenzeitlichen Fachgespräch auf der Toilette: „Zuschauen ist schlimmer als selbst spielen!“ Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 2 Stunde gespielt.

Im Anschluss legte das TTV-Team eine Schippe drauf. Sebbi und Manu fighteten beim Gigantenduell bis in den 5. Satz. Auch hier konnte die neustadter Nr. 1, wie schon im ersten Match, die Körperspannung und das Spieltempo steigern und mit 3:2 gewinnen. Dem stand Jonas in nichts nach und sicherte sich ebenso einen 3:2-Sieg gegen Torge mit einem überzeugend angriffslustigen letzten Satz.

Andy und Marius mussten sich anschließend gegen die „Wagenblätter“ geschlagen geben. Dem Neustadter „Oldie“ fehlte an diesem Abend die nötige Power um dem ungewohnt wendigen Marco Parolie zu bieten. Marius verspielte am Nebentisch eine 10:3-Punkteführung gegen Martin, eigentlich unglaublich, aber auch das ist Tischtennis. Hakan dagegen schaffte es wieder extrem fokussiert an der Platte zu agieren und besiegte Christoph in einem sehr ansehnlichen Match mit 3:1 Sätzen. Nachdem Walde, der sich spielerisch steigerte, knapp mit 3:2 gegen Bastian abklatschen musste, war klar, dass das Schlussdoppel entscheiden musste.

Um 22:30 Uhr begann der Showdown mit der Begegnung Sebbi/Andy vs. Manu/Torge. In der Vorrunde fand dies unter ähnlichen Bedingungen statt, mit dem besseren Ende für das burrer Doppel. Diesmal aber spielte das TTV-Duo voll auf Angriff und schaffte einen 3:0-Erfolg. Damit stand ein 9:7 auf der Anzeigetafel und der hart erkämpfte Gesamtsieg war perfekt. Aus neustadter Sicht liest sich das ganze wie ein Krimi mit Happy End. Aufgrund der Leistung der Gastgeber wäre ein Unentschieden, bzw. Sieg von Burrweiler aber ebenso möglich gewesen. Jedes Spiel wurde auf hohem Niveau, getragen von toller Stimmung und zu jeder Zeit in freundschaftlich fairer Atmosphäre ausgespielt. Beste Werbung für den geilsten Sport der Welt.

Unsere Erste überholt damit vorerst den TTC Burrweiler in der Tabelle. Ein super Start in die noch lange Saison.

„Final Four wir kommen“ – Die Erste siegt im Pfalzpokal

Richtig heiß liefen Sebbi, Jonas und Andy am gestrigen Abend trotz Kälte gegen den TTV Winnweiler. Die Gäste aus der Westpfalz zeigten sich als starker Gegner und sorgten für ansehnliche und umkämpfte Ballwechsel. Sebbi brauchte einige Bälle um sich auf das temporeiche Spiel von Ilja Kratschmer einzustellen, kontrollierte das Spiel dann aber zunehmend und tütete einen 3:1-Erfolg ein. Jonas duellierte sich mit Thomas Kolbin in nicht enden wollenden Ballwechseln. Beide leisteten sich kaum Fehler, jedoch steigerte Jonas sein Tempo in den Angriffsbällen und konnte seinen Gegenüber in die Abwehr drängen. Auch dieses Spiel endete mit 3:1 Sätzen. Andy wurde mit dem beidseitig mit Außennoppen bestückten Spielgerät von Lars Haag konfrontiert. Sein sonst so sicheres Spiel gegen Material schaffte er diesmal nicht durchzusetzen und verlor knapp mit 2:3.

Jetzt lag es am folgenden Doppel für Sicherheit und Punktevorsprung zu sorgen. Sebbi und Andy beanspruchten die Nerven der Zuschauer dabei bis auf´s Äußerste. Erst nach einem 0:2-Satzrückstand der Neustadter gegen die munter aufspielenden Kratschmer und Haag löste sich der Knoten. Mit mutigem Angriffsspiel schafften sie es die Partie zu drehen und 3:2 zu gewinnen.

Mit dieser 3:1-Gesamtführung konnten Sebbi etwas lockerer im folgenden Einzeln aufspielen und gewann in 4 Sätzen gegen Kolbin. Damit war die Partie beendet.

Es gab also einiges zu feiern für den TTV, zumal Judith auch noch Geburtstag hatte. Dem Anlass entsprechen setzte man dies auf der Lambrechter 90er-Party um, mit netter Unterstützung von Annika und Holger.

Super Unterstützung gab es auch während des Spieles von den neustädter Anhängern, welche die Männer der Ersten lautstark nach vorne pushten.

 

Am 23. März 2019 spielt unsere Erste nun in den Finalrunden der Herren im Pfalzpokal.