Spieltag 10: Furioses Intermezzo zum Jahresstart

TTV Neustadt  : TTC Burrweiler  9:7

Schön gediegen die Rückrunde beginnen und sich so langsam eingrooven – so hätten es unsere TTVler gerne gehabt. Doch der Spielplan hat ein anderes Los bestellt. Es kamen die kampfstarken Burrweilerer, Mitaufstiegskandidaten und seit sieben Spielen ungeschlagen. Schon nach den ersten Bällen wurde deutlich, dass es heiß werden sollte – wie eigentlich immer, wenn es gegen „Burr“ geht. Und das Aufeinandertreffen sollte halten, was es versprach.

Wie schon in der Hinrunde spielten die Gäste ihre Doppelstärke aus. Speth/Lerch zerlegten unser Duo Sebbi/Jürgen (1:3 Sätze) und Richter/Hemberger rangen die Kampflöwen Walde/Oli (1:3 Sätze) nieder. Dagegen konnten Christian und Andy Revanche für die Vorrunde nehmen und das Doppel Gärtner/Ackermann mit 3:0 Sätzen in die Schranken weisen. Ein wichtiger Punkt um gegen die starken Gäste nicht unter die Räder zu kommen.

In den Einzeln startete es mit dem Klassiker Sebbi versus Manuel Lerch. Der TTV-Frontmann legte los wie ein gedopt, schmetterte und peitschte mit Rück- wie Vorhand und lag fix mit 2:0 Sätzen in Front. Doch dann bekam er Lerchs Aufschläge weniger in den Griff und der Burrer legte mit aggressiver Rückhand nach. Nach einem umkämpften 4. Satz (12:14) lief es nicht mehr für den TTVler und er musste Lerch das Spiel mit 2:3 Sätzen unglücklich überlassen. Besser lief es am Nebentisch für Andy, der sich mal wieder mit Jürgen Speths abartig spinnigen Tops beschäftigen durfte. Den mächtige Seitenschnitt neutralisierend ging er selbst in den Angriff über und holte mit 3:0 Sätzen den ersten Einzelsieg für Neustadt. Zwischenstand 2:3 für die Gäste.

Den Siegesimpuls nutzend lieferte auch Christian kampfstark einen weiteren Punkt. Gegner Torge Richter präsentierte sich an diesem Abend in guter Form und sicher im Angriff, doch der neustadter Allrounder brachte jeden Ball zurück auf den Tisch. Das viele Fischen wurde mit 3:0 Sätzen belohnt. Während dessen spielte sich Jürgen gegen Robin Gärtner in einen kleinen spielerischen Rausch. Holte er den ersten Satz noch glücklich, so souverän agierte er in der Folge. Keine Rückschlagfehler, mutige Spinbälle, platzierte Blocks – das perfekte Rezept für den Sieg (3:0 Sätze). Führungswechsel und 4:3 im Zwischenstand für die Hausherren.

Auch unser hinteres Paarkreuz war gewillt die Serie weiterzuführen, doch die Burrer lieferten dort eine beachtliche Leistung. Oli und Christoph Ackermann zeigten ein aufreibendes Match mit sehenswerten Ralleys. Beide in der Rückhand stark und im Topspin sicher, schenkten sie sich nichts. Nachdem der erste Satz unglücklich und auch der zweite sehr knapp verloren ging, bewies Oli Moral und erspielte sich den dritten Satz souverän. Im vierten hatte Christoph die Nase wieder knapp vorne und holte den Punkt nach Burrweiler (1:3 Sätze). Zur gleichen Zeit versuchte Walde mit Tim Hembergers Schnitt klarzukommen. Kein einfaches Unterfangen, denn dieser Unterschnitt schien aus der Hölle zu kommen. Walde riss sich fast den Arm beim Topspin aus und fraß immer wieder Effet. Einen Satz konnte er erspiele, der Rest ging verdient an Hemberger – starkes Spiel von ihm! Damit kippte die Führung wieder auf die Gästeseite, 4:5 insgesamt.

Ein nervenaufreibendes Spiel, besonders für die Zuschauer. Es wurde angefeuert, geflucht, geklatscht – tolle Fairplayatmosphäre auf beiden Seiten. In der zweiten Hälfte sollte es auch so bleiben. Zeit für die nächste Runde: Diesmal gab Sebbi bis um Ende richtig Gas. Jürgen Speth war noch gar nicht richtig in der Box, da hatte der TTVler bereits mit 3:0 Sätzen zugeschlagen. Er selbst konnte auch nicht glauben, was er abgeliefert hatte: Ein fast fehlerfreies Spiel. Auch Andy staunte nicht schlecht, musste aber selbst ran. Sein Spiel gegen Manuel Lerch war zeitlich wesentlich aufwändiger. Zudem sehr ausgeglichen und laufintensiv. Lerch war gut in Form und trommelte seine Rückhand immer wieder erfolgreich auf den Tisch. Doch Andy erspielte sich Vorteile durch seinen Aufschlag und mit ordentlich Ballsicherheit. Nach beherztem Fight siegte der Neustadter mit 3:1 Sätzen.

In einen ebenso großen Kampf stürzten sich Christian und Robin Gärtner. Ein munterer Mix aus Abwehr und Angriff, Stoppball und Brachialschuss. Nachdem der Burrer unseren Christian im ersten Satz überrumpelte, fing sich dieser und legte noch einen Gang zu. Jetzt kam die Ballonabwehr und auch die Schnittbälle verfehlten ihre Wirkung nicht. Spiel – Satz – Sieg Knopf (3:1 Sätze). Die Anzeigetafel zeigte folgerichtig eine erfreuliche 7:5-Führung für den TTV.

Doch leider stand etwas anderes im Drehbuch und es wurde nochmal eng … verdammt eng. Jürgen musste sich dem sicher und unbequem agierenden „Richter-Material“ mit 1:3 Sätzen beugen und auch Walde dem konsequent angreifenden Ackermann zum Sieg gratulieren (1:3 Sätze). So wurde aus der Führung ein 7:7-Zwischenstand. Nichts für schwache Gemüter.

Zeit für Nerven aus Stahl, staubfreie Beläge, schweißfreie Hände und mutiges Agieren. Genau dies zeigte Oli in der mitentscheidenden Partie gegen Tim Hemberger. Der erste Satz ging noch verloren, doch dann bekam der TTV-Routinier Hembergers Schnitt in den Griff. Eine offene Partie entwickelte sich und Oli blieb in den entscheidenden Phasen selbstsicher am Drücker. Unter begleitendem TTV-Jubel holte er den Sieg nach Hause. Zeit für das Schlussdoppel. Für die einen ein notwendiges Übel, für die anderen der Gipfel des Hobby-Sports. Zu letzteren zählt sicher das Doppelduo Christian/Andy, die waren heiß auf das Match. Doch auch die Burrer wirkten hochmotiviert und warfen Spitzendoppel Speth/Lerch in den Ring. Vom ersten Punkt an ging es zur Sache. Speth zog brutale Spins, Andy blockte scharf ins Eck, Lerch konterte mit schneller Rückhand, Christian warf sich mit Unterschnitt in den Ball … So verliefen viele Ballwechsel und die TTVler fischten wie die Bekloppten die Bälle von der Grundlinie. Der Einsatz wurde belohnt: Mit 3:1 Sätzen gewann das Duo, am Ende auch mit etwas Netzglück. Der Sieg war perfekt, 9:7 gewonnen!

Was ein Match – von beiden Teams. Zur besseren Verarbeitung begab man sich zum Griechen, das half 😉.

Spieltag 9: Überwintern als Tabellenführer

TTV Neustadt  : TTC Germersheim  9:0

Am letzten Spieltag der Vorrunde hieß es für unsere erste Équipe noch einmal volle Fahrt voraus um die Tabellenführung zu sichern. Die Gäste aus Germersheim sind trotz ihres Tabellenplatzes immer schlagkräftige Gegner, die insbesondere Stärken im Doppel haben.

Deshalb galt es für die TTVler gleich zu Beginn Konzentration und Nerven zu schärfen. Die Doppel-Paarung Sönke/Andy machte gegen Hübner/Ulbrich also keine Gefangenen. Kurz und schmerzlos verliefen die Ballwechsel, vor allem Dank Sönkes harten Spins. Nur kurzzeitig ließen sie die Germersheimer gewähren, siegten am Ende mit 3:1 Sätzen. Das gleiche Ergebnis erspielten Sebbi/Jürgen, die Arbogast/Nowak mit einer gesunden Mischung aus Kontrolle und Angriff beschäftigten. Damit sind die beiden Neustadter in der Vorrunde ohne Doppelniederlage – ganz starke Nummer. Sehr umkämpft und sehr anschaulich gestaltete sich das Duell von Oli/Gerd gegen Funk/Sinn. Lange Ballwechsel und präzises Blockspiel bestimmte die Partie über weite Strecken. Die beiden TTV-Kämpfer siegten am Ende kampfstark mit 3:1 Sätzen.

Nach den Doppeln liefen die Hausherren richtig heiß und ließen den Germersheimern nur wenig Möglichkeiten zum Gegenangriff. Sönke startete sein Einzel gegen Marius Nowak sehr druckvoll. Fokussiert beim Aufschlag und clever nachspielend versenkte er einen Topspin nach dem anderen, und das fast ohne Fehler. Ein schnelles 3:0 stand zu Buche. Ebenso sicher streckte Sebbi die Gäste-Nummer-Eins Jörg Arbogast nieder. Vorhand wie Rückhand peitschte unser Frontmann auf die Platte – abnormal gut! 3:0 für Sebbi.

Das mittlere Paarkreuz ließ sich auch nicht lumpen. Andy durfte gegen David Ulbrich ran und gab ordentlich Fett in die Bälle. Die Trefferquote des TTVlers war hoch und somit siegte er ebenfalls mit 3:0 Sätzen. Jürgen machte in der Zwischenzeit Bekanntschaft mit Carsten Hübners Materialkombo (beidseitig Noppen). Mit taktischer Raffinesse ließ er diese jedoch nicht zur Entfaltung kommen, attackierte abwartend clever und fuhr die Partie mit 3:1 Sätzen nach Hause.

Wie so oft schon konnte sich der TTV auf ein starkes hinteres Paarkreuz verlassen. Diesmal bestehend aus Oli und Gerd. Ersterer machte den Anfang gegen Christian Sinn. Ein starkes Spiel beider Akteure. Oli zog wie ein Weltmeister die Bälle über das Netz und Sinn blockte qualitativ hochwertig zurück. Mit viel Überdrall erspielte sich der TTVler nach dem zweiten Satz Vorteile und zog mit 3:1 davon. Auch Gerd erlebte gegen Manuel Funk ordentlich Gegenwehr. Die Noppen machten dem Germersheimer wenig aus, also musste der neustadter Routinier die Angriffsfrequenz erhöhen. Das setzte er mit Bravour in die Tat um und erspielte mit seinem 3:0 Satzsieg zugleich den Siegpunkt für den TTV Neustadt.

Damit liegt unsere Erste nach der Vorrunde mit einem Punkteverhältnis von 15:3 auf dem ersten Tabellenplatz, punktgleich mit Wörth (15:3) und gefolgt von Oggersheim (14:4) sowie Burrweiler (11:5). Es verspricht eine spannende Rückrunde zu werden. Wir hatten unseren Spaß, bleiben natürlich heiß am Ball und freuen uns auf die kommenden Spiele.

Spieltag 8: Topspiel gerockt

TTV Edenkoben : TTV Neustadt  1:9

Wochenende, Arbeitsklamotten in die Ecke, ein schneller Imbiss und dann ab die Halle. So gestaltet sich der Alltag eines Tischtennisspielers. Wohl dem, der die passenden Klamotten und den richtigen Schläger eingepackt hat …

Die Mannen unserer Ersten meisterten diese Herausforderung mit Bravour und waren sogar vor dem Heimteam in der Halle. Anhand der Tatsache, dass sich tatsächlich alle Athleten zu Beginn einem ernsthaften Aufwärmprogramm unterzogen (Ergit drückte sich noch schnell die letzten Dönerreste rein) war abzulesen, dass kein Null-Acht-Fünfzehn-Spiel auf dem Programm stand.

Haupt-Leidenschaft der TTVler waren schon immer die Doppel. Zur Zeit harmonieren die Duos einfach prächtig, auch dank intensiver Paartherapie auf diversen Weinfesten. So lieferte Pärchen Nr.1 (Christian und Andy) gleich zu Beginn ein lusterzeugendes Vorspiel gegen Krueziu/Kopp ab. Die edenkobener Angriffsmaschine legten sie mit Umsicht und gehörig Schnittwechsel lahm (3:1 Sätze). Pärchen Nr. 2 (Sönke und Walde) ist kein Kandidat für langes Vorgeplänkel sondern spielte hopp oder top. Mal gewannen Gegner Kröger/Günthner die Oberhand, mal feuerten die TTVler Ball um Ball auf die Platte. Ein knapper und verdienter Sieg für das Neustadt-Duo (3:2 Sätze). Pärchen Nr. 3 (Sebbi und Jürgen) ließen Gegnerdoppel Kröger/Potz lediglich im ersten Satz gewähren, um dann die Schlinge in den Folgesätzen enger zu schnallen. Mit viel Eigeninitiative, Herzblut und tollen Spins erspielten sie den dritten Doppelsieg in Folge (3:1 Sätze).

Nach den Doppeln wurde erst einmal durchgeatmet. Für Außenstehende immer interessant zu beobachten welchen Routinen die Tischtennisakteure in dieser Phase folgen. Die ersten Vitaminbomben werden geschält, die Familienpackung Süßigkeiten geopfert, der dritte Klogang erledigt oder minutenlang über das vergangene Match geplaudert – die Varianten sind unzählig und einfach spannend. Doch irgendwann wird dann auch noch Tischtennis gespielt. Die Einzelbegegnungen starteten.

Edenkoben-Frontmann Ergit Krueziu forderte unseren Capitano Sebbi und es sollte ein rasantes Match werden. Wie gedopt ging Krueziu auf alle Bälle drauf. Sebbi reagierte mit drückenden Blocks und versuchte ebenfalls in den Angriff zu gelangen. Mit Highspeed-Tischtennis ging es hin und her, doch Sebbi gelang es nicht den gewünschten Zugriff zu erlangen und musste mit 0:3 Sätzen klein bei gegeben. Es muss am Doping-Döner gelegen haben 😉. Nicht minder rasant und noch spannender gestalteten Sönke und Gegner Tim Kröger ihre Partie. Erst kam Kröger nicht mit Sönkes Frontalangriff klar, dann schlug er mit erhöhter Noppensicherheit zu. Nach 2:1-Rückstand biss Sönke erst richtig zu. Mit beidseitigen Topspins hinter dem Tisch diktierte der neustadter Linkshänder den Spielverlauf und gewann mit 3:1 Sätzen, das war richtig stark!

Bei einem Zwischenstand von 4:1 Spielen aus neustadter Sicht ging Christian mit Rückenwind in sein Einzel. Kontrahent und Fastgeburtstagskind Ralf Günthner fand zuerst kein Mittel gegen die schnittigen Bälle des TTVlers, konnte dann aber seine Vorhand stärker einsetzen. Eine offene Partie in der Christian immer öfter in den Angriff ging und sich dabei sichtbar wohl hinter der Platte bewegte. Gepusht vom eigenen Fanclub rang er Günthner sehenswert mit 3:1 Sätzen nieder. Am Nebentisch schrieben Andy und Christian Kopp an einem spielerischen Krimi. Alle Sätze knapp, jeder Ball mit hohem Risiko gespielt, Brutal-Effet in den Bällen und tödliche Aufschläge. Der Edenkobener hatte ein Plus im druckvollen Angriffsspiel während der Neustadter mit wirkungsvollen Drallbällen punkete. Andy ging nach dem 2:2 Satzausgleich durch den spielstarken Kopp noch einmal in die vollen und gewann am Ende mit 3:2 Sätzen.

Zwischenstand 6:1 für Neustadt, es sah allerdings nur auf dem Papier klar aus. Weiter ging es mit dem Auftritt von Walde gegen Matthias Potz. Neustadter Vorhandpeitschen als Mittel gegen den gerne aus der Ballonabwehr agierenden Gegner. Zwischenzeitlich haderte der TTVler immer wieder mit seinen Schlägen, konnte aber überwiegend erfolgreich punkten und fightete sich zu einem 3:1 Satzsieg. Wenig Probleme hatte Jürgen, der Peter Kröger kaum Chancen bot, seinen wuchtigen Vorhandschwinger einzusetzen. Mit traumwandlerischer Sicherheit servierte er variabel und versenkte die Returns ohne Rückfahrschein auf dem Tisch. 3:0 Sätze – ein Statement.

Den Schlusspunkt setzte Sönke, der Ergit Krueziu zum Topspiel forderte. Dieser legte schon wieder los wie die Feuerwehr und holte sich motiviert den ersten Satz. Der TTVler blieb jedoch konzentriert und sehr beweglich am Tisch. Aus der Halbdistanz setze er in phantastischen Rallyes die entscheidenden Nadelstiche und gab das Spiel nicht mehr aus der Hand. Wenn Sönke den Ball voll trifft, hörst du nur noch ein Pfeifen – das war beeindruckend!

Schluss – aus – vorbei – 9:1 für Neustadt. In dieser Höhe sicherlich etwas übertrieben, gingen doch alle drei Fünfsatzmatches an den TTV. Der Sieg gegen eine Topmannschaft tat unserer Ersten sichtlich gut. Und Anerkennung an die Edenkobener, die nicht nur kampfstark dagegenhielten sondern im Anschluss für weiteres Spiel und Spaß zu haben waren. Bis weit in die Nacht wurde noch gemeinsam gezockt und geblödelt. So muss es sein, an einem Freitagabend …

Kalte Halle, heißes Match – Jugend 15 ringt Deidesheim 7:3 nieder! 🏓🔥

Text: Sönke Loitz

Es war einer dieser Tage, an denen man sich fragt, ob die Heizung in der Halle eigentlich nur Deko ist. 🥶

Trotz Eiszapfen an der Nase und gefrorenen Fingern lieferten unsere Jugend 15 gegen die TSG Deidesheim ein echtes Feuerwerk ab – spielerisch wie emotional. Schon beim Einspielen war klar: Heute wird’s kein Spaziergang. Der Atem stand in der Luft, aber der Kampfgeist glühte! 💪

Start nach Maß – die Doppel zünden! 🚀

Direkt zum Auftakt zeigten Hendrik/Malte und Max/Magnus dass man auch bei gefühlten 12 Grad Hallentemperatur ordentlich einheizen kann. Zwei souveräne 3:0-Siege – effizient, stark und mit ordentlich Teamgeist. Da kam sogar kurz ein bisschen Sommerfeeling auf.

Einzel mit Drama, Herz und kalten Händen ❄️❤️

Dann wurde’s spannend: Hendrik und Malte legten stark los, ließen ihren Gegnern keine Chance – Neustadt zog davon. Doch Deidesheim hielt tapfer dagegen und nutzte jede kleine Gelegenheit zum Punktgewinn.

Aber dann kam DER Mann des Abends: Unser Magnus – offiziell Spieler des Tages! 🌟 Nicht nur, weil er seine Einzel mit Nervenstärke und Präzision gewann, sondern auch, weil er schon vor dem Spiel im Einsatz war: Im Jugend 12 Punktspiel hatte er bereits zwei Einzel gewonnen, kam also quasi direkt aus der Generalprobe zum Hauptackt! Und trotzdem – als wäre nichts gewesen – spielte er in der Jugend 15 danach befreit auf und gewann das entscheidende, enge Match, das die Partie endgültig in Neustädter Richtung kippen ließ. Da kann man nur sagen: Maschine! 💥

Finale mit Gänsehaut (und kalten Füßen)

Im Schlussdrittel wurde’s nochmal eng – Deidesheim kämpfte, aber Neustadt ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Ein 7:3-Endstand bei 22:13 Sätzen stand am Ende auf dem Spielbericht – und die Halle, die vor dem Spiel noch eisig war, fühlte sich plötzlich ein bisschen wärmer an. 🔥 Spieler des Tages: Magnus – Doppelbelastung? Kein Problem. Vier Siege am Nachmittag, Der Mann ist heißer als der Hallentee! ☕

Wenn’s in der Halle das nächste Mal wieder friert, wissen wir wenigstens: Unsere Jungs bringen genug Energie mit, um das Ding trotzdem zu gewinnen. 💪😉

Spieltag 7: Mit Vollgas zum Sieg

TTV Neustadt : TTV Mutterstadt  9:0

Das war eine schnelle Nummer. Die erste Riege des TTV lieferte sich gegen die Gäste aus Mutterstadt einen kurzen Showdown bei dem wirklich alles glatt lief. Die Neustadter ließen lediglich insgesamt 3 Satzverluste zu, der Rest ging an das Heimteam.

Voller Elan stürzten sich die Spinbiester in die Doppel. Die Paarung Christian/Andy harmonierten wie Salz und Honig und schickten Reichling/Maisel fast fehlerfrei auf die Bank (3:0 Sätze). Bei Sönke und Walde passten Schnitt und Schuss vortrefflich, auch sie siegten mit 3:0 Sätzen gegen Maisel, C./Straub. Im Duell der Dreierdoppel gab es ordentlich Kampf, insbesondere Jürgen wehrte sich tapfer gegen vergangene Blessuren und holte an der Seite von Sebbi den dritten Punkt gegen Knapek/Nikolaus (3:1 Sätze).

In den Einzeln lief es munter weiter für die Gastgeber. Sönke blieb gegen Christian Maisel konzentriert mit dem Fokus auf Sicherheit und wurde mit einem 3:0-Sieg belohnt. Dabei gab es einige tolle Wechsel zwischen Ballonabwehr und Angriff zu bestaunen. In Folgeduell spielten Sebbi und Jonas Reichling einen bunten Mix aus allem, was das Repertoire hergab. Von langer Rallye und Brachialschuss über Safety-Schupf und Aufschlagfehler. Der TTV-Recke blieb allerdings standhaft und durchspielte die mutterstadter Mauer mit 3:0 Sätzen. Nun durfte Andy gegen Rainer Maisel ran. Sie zeigten ein munteres Spiel mit Vorteilen auf neustadter Seite in Punkto Sicherheit. Auch hier siegte das Heimteam mit 3:0 Sätzen. Am Nebentisch fightete Christian gegen den Blockathlet Michael Straub, zu Beginn hauptsächlich gegen sich selbst. Nach einem verlorenen Satz zeigte das Allroundtalent Cojones – wie der Italiener sagen würde – und ging fulminant in den Angriff über. Zur Belohnung nahm er einen 3:1 Satzerfolg mit nach Hause. Auch Walde brauchte einen Satzverlust, in diesem Fall gegen Steffen Nikolaus, um zu seinem gewohnt erdrückenden Angriffsspiel überzugehen. Der Mutterstädter blockte klasse Bälle und machte es seinem Gegenüber lange schwer. Doch mit starkem Einsatz und hohem Puls siegte Walde mit 3:1. Im letzten Spiel des Tages zeigte Oli, das ihm Abwehr wenig anhaben kann. Seniorenlegende Gustav Knapek, der für sein Alter immer noch erstaunliches Tischtennis zeigt, fischte Olis Topspins immer wieder scharf zurück. Doch dieser verschaffte sich mit plötzlichen Richtungswechseln Vorteile und erspielte einen weiteren 3:0-Satzerfolg – und damit auch insgesamt den Sieg.

So ging es schnell zum gemeinsam gemütlichen Teil des Abends über, wie immer bei unserem Lieblingsgriechen mit ordentlich Ouzo und Knoblauch. Den sportlichen Schwung nehmen unsere Männer gerne in die Endphase der Vorrunde mit – so kann´s weitergehen.

Spieltag 6: Pleite in Oggersheim

TTC Oggersheim : TTV Neustadt  9:5

Eine herbe Niederlage musste unsere Erste im vergangenen Auswärtsspiel hinnehmen. In den Doppel lief noch fast alles nach Plan. Sebbi und Jürgen schafften es, nach Rückstand und geschicktem Timeout gegen Türk/Licen zu punkten (3:2). Auch Monsterdoppel Christian/Gerd drückten Bortt/Burkardt mit druckvollem Spiel ihren Stempel auf (3:1). Bei Sönke und Andy lief es derweil nicht rund. Gegen Niebes/Alameen fehlte letztlich die Konsequenz und die Gastgeber spielten zu sicher (0:3).

In den Einzeln hatten die TTVler insbesondere in der ersten Runde keinen Erfolg. Dazu gingen alle Fünfsatzspiele an Oggersheim. Sebbi konnte eine 2:1-Führung gegen einen forsch aufspielenden Ludwig Niebes nicht verwerten und musste im Entscheidungssatz passen (2:3). Am Nebentisch fehlte Sönke zu Beginn die notwendige Sicherheit gegen Baraa Alameen. Trotz des 0:2-Satzrückstandes kämpfte er sich mit gutem Service und schönen Spinralleys noch zum 2:2 Ausgleich, doch den letzten Satz schnappte sich wieder der Oggersheimer (2:3).

Das mittlere Paarkreuz war motiviert dagegen zu halten. Christian führte gegen David Bortt bereits mit 2:1 in Sätzen und hatte auch im vierten eine passable Führung erkämpft. Das Spiel schien entschieden, doch Bortt entschied sich für Risiko und traf in Folge wie verrückt, auch mit ein wenig Kantenglück. Der Satz ging noch unglücklich verloren und auch der Folgesatz fiel auf Seiten des TTC (2:3). Weniger knapp verlief die Partie von Andy gegen Erik Türk. Der Neustadter brachte leider nicht viel zu Stande während der Oggersheimer sehr sicher am Tisch agierte (0:3). Insgesamt stand es nun 2:5 – das war bitter.

Im hinteren Paarkreuz stemmte sich Gerd gegen Nico Licens schwungvolle Brachialspins. Ein schöner Fight mit vielen Gegenschüssen auf beiden Seiten, die beim Zuschauer ungläubiges Kopfschütteln verursachten. Stark gekämpft von Gerd und doch leider verloren (1:3). Im Anschluss dann endlich ein Hoffnungsschimmer – in (Licht-) Gestalt des Jürgen Felkl. Da saßen die Topspins, da explodierten die Aufschläge auf des Gegners Belag. Ein ordentlicher 3:0-Sieg gegen Daniel Burkardt stand zu Buche. Zwischenstand insgesamt 3:6 – sehr schwer aber nicht unmöglich hier noch etwas zu reißen.

Im Spitzenspiel von Sönke gegen Niebes konnte der TTVler aufgrund einer aufkommenden Verletzung nicht richtig durchziehen. Fast ausschließlich mit der Rückhand am Tisch agierend, klaute er sogar noch einen Satz, konnte die Niederlage letztendlich aber nicht verhindern (1:3). Zeitgleich gab es an der Nebenplatte mal wieder den Rappinator zu bestaunen. Selbst Alameen war sprachlos, so dominant schlugen Sebbis Bälle auf seiner Seite ein. Ein schnelles 3:0 war der Lohn.

Nun musste Andy gegen Bortt die richtige Steckdose finden um mithalten zu können. Das gelang mit andauerndem Spiel immer besser und mit der wiedergewonnenen Sicherheit holte der TTVler den nächste Punkt (3:1). Der ebenfalls kämpfende Christian versuchte Türk zu Fehlern zu zwingen, doch der junge Oggersheimer war an diesem Abend nicht zu schlagen (1:3). Es sah nun nicht allzu gut aus. In der Folgepartie lieferten sich Jürgen und Licen ein spannendes Duell. Letzterer bekam die Aufschläge des Gegenübers immer besser in den Griff und zog muntere Gegentops. Das Spiel ging mit 3:1 Sätzen an die Gastgeber, damit war die gesamte Partie mit 9:5 Spielen beendet.

Das fühlte sich für unser Team nicht wirklich gut an. Logisch – Niederlagen sind nie schön, dennoch: das Gefühl nicht 100 % im Spiel gewesen zu sein, erzeugte ein wenig Enttäuschung. Stark waren die Oggersheimer und damit verdiente Sieger. Die Niederlage verdauten die TTVler beim Ludwigshafener Dönermann und beim anschließenden Karaoke im Irish Pub (Tinnitus lässt grüßen). Mal schauen was die Runde noch bringt, spannend entwickelt es sich allemal und wir sind immer noch heiß …

Die Jugend rockt: Klasse Teamleistung liefert Punkte

Text und Bild: Sönke Loitz

Jugend 12: Heißer Saisonauftakt gegen die Wörther Jungs

Nicht nur das erste Heimspiel, sondern gleich der Startschuss in die neue Saison – und dann direkt gegen die gefürchteten Wörther! Da hieß es: Schläger packen, Platte freiräumen und anschnallen für die wilde Fahrt.

Schon in den Doppeln wurde klar, warum die Gäste einen so guten Ruf haben. Ballgefühl, Tempo, Technik – da konnte man nur staunen. Doch Malte und Magnus ließen sich nicht einschüchtern. Die beiden waren schließlich nicht auf der Fischsuppe hergeschwommen, spielten frech auf und holten ihren Punkt souverän in drei Sätzen. Damit stand es erst einmal 1:1.

Im vorderen Paarkreuz ging’s gleich hochklassig weiter. Malte bekam es mit Matteo zu tun, einem jungen Wörther mit einem Rückhand-Bananenflip, der so reif war wie eine perfekt gelagerte Chiquita. Doch Malte behielt die Ruhe, platzierte die Bälle clever und ließ Matteo keine Chance, seine gefürchtete Vorhand auszupacken – 3:0 für Malte! Nebenan trafen mit Magnus und Matthis zwei der wohl talentiertesten Spieler der Region aufeinander. Dieses Mal hatte Matthis die besseren Antworten parat. Aber Magnus hat sich die Revanche sicher schon fett im Kalender markiert.

Hinten zeigte Lukas Nervenstärke pur. Mit Kampfgeist und Geduld bog er das Match gegen Samu in vier knappen Sätzen um – ein echtes Highlight! Für Hagen war es die große Premiere. Er schlug sich tapfer, doch gegen den älteren und abgeklärten Tim fehlte am Ende die Routine. Nach der ersten Runde also: 3:3. Spannung pur – nichts für schwache Elternherzen am Rand.

Dann zündete Magnus den Turbo. Mit druckvollen Aufschlägen und spinreichen Vorhänden fegte er seinen Gegner von der Platte. Malte setzte noch einen drauf: In einem Spiel, das auch in höheren Ligen locker hätte laufen können, rang er das Wörther Supertalent nieder. Zunächst traf der Wörther Topspin um Topspin, doch Malte blockte sich mit seiner Rückhand in einen Rausch. Vier Sätze lang begeisterten die beiden mit Ballwechseln zum Zungeschnalzen – am Ende stand Malte als verdienter Sieger da. 5:3!

War da etwa die Sensation möglich? Ein Sieg gegen die starken Wörther? Leider nicht ganz. Lukas und Hagen kämpften tapfer, mussten sich aber ihren routinierten Gegnern geschlagen geben.

Am Ende also ein 5:5-Unentschieden, das sich wie ein kleiner Sieg anfühlte. Mit solcher Leidenschaft und Spielfreude kann die Saison gerne weitergehen – da steckt noch jede Menge Musik im Schläger!

J15 rockt das erste Heimspiel – 9:1 Kantersieg!

Nachdem die Jüngsten schon vorgelegt hatten wie die Feuerwehr, wollte die J15 natürlich nicht hinten anstehen. Das erste Heimspiel sollte endlich den Durchbruch bringen – auch ohne ihre Nummer 1, Laurenz. Ob das gutgehen konnte gegen die bekannt starke Jugendarbeit des TTV Edenkoben?

Die Antwort kam sofort: ja, und wie! Schon in den Doppeln zeigten Max & Malte sowie Hendrik & Jakob, dass das Training der letzten Wochen Früchte trägt. Trotz kleiner Abstimmungsprobleme in den Laufwegen – normal bei neu formierten Duos – spielten beide Paarungen souverän auf. Zack, 2:0-Führung für Neustadt.

Im vorderen Paarkreuz war dann Nervenstärke gefragt. Jakob und Hendrik lieferten gleich vier Satzgewinne in der Verlängerung ab – Adrenalinschübe für alle Zuschauer garantiert! Beide hielten dem Druck stand und zogen cool ihr Spiel durch. Was für ein Auftakt – besser hätte es nicht laufen können.

Auch Max wollte in seinem ersten Einzel gleich zeigen, was in ihm steckt. Mit fiesen Noppenblocks, die seine Gegnerin zur Verzweiflung brachten, holte er Punkt um Punkt. Richtig starker Einstand!

Und dann Malte: bereits sein fünftes Spiel an diesem Tag, aber von Müdigkeit keine Spur. Auf einer Euphoriewelle schwimmend schmetterte er sich zum nächsten ungefährdeten 3:0-Erfolg. Damit war der erste Saisonsieg schon sicher – und was für einer! Aber da heutzutage alles ausgespielt wird, ging es munter weiter.

Jakob traf nun im Spitzenspiel auf die gegnerische Nummer 1. Ein Match auf Augenhöhe, gespickt mit langen Ballwechseln, die das Publikum von den Stühlen rissen. Mit weiten, cleveren Bällen brachte Jakob seinen Gegner zur Verzweiflung und krönte sich nach fünf hart umkämpften Sätzen zum verdienten Sieger.

Parallel spielte Hendrik die Partie seines Lebens. Mit krachenden Topspin-Rallies ließ er seinem Gegner keine Chance. Ganz stark!

Max musste in seinem zweiten Einzel noch Lehrgeld zahlen. Trotz klasse Ballwechseln und zwei Sätzen in der Verlängerung reichte es noch nicht ganz. Aber: ein toller Einstieg in den Wettkampfsport – darauf lässt sich aufbauen!

Zum Abschluss durfte Malte noch einmal ran – sein sechstes (!) Match des Tages. Und siehe da: auch das gewann er in glatten drei Sätzen. Sechs Spiele, sechs Siege, 18:1 Sätze. Ganz klar: Spieler-des-Tages-Award geht an Malte.

Am Ende stand ein 9:1-Kantersieg für die Neustadter Jungs auf der Anzeigetafel – der erste Sieg der Saison, und was für einer! Hochverdient, überzeugend und mit jeder Menge Spaß am Spiel.

Spieltag 5: Schnelle Nummer dank guter Form

TTV Neustadt : TTC Oppau  9:1

Endlich wieder Heimspiel. Der Geruch der heimischen Halle, die gewohnte Akustik beim Auftreffen der ersten Bälle auf der beschichteten Spanplatte und der leicht salzige Geschmack des in Wasserdampf gelöstem jahrzehntelang vergossenem Schweiß auf der ledrigen Zunge. In gewohnter Atmosphäre fühlten sich die Spieler unserer Ersten gleich wohl und gaben gegen die angereisten Oppauer ordentlich Druck aufs geklebte Obergummi.

In Summe ließen die TTVler lediglich 8 Einzelsatzverluste zu. Eine Partie ging verloren, das Doppel von Walde und Oli gegen Marrix/Akmadzic (0:3 Sätze). Ansonsten wurde geliefert. Doppelduo Christian/Andy ließen Wawryka/Honig nicht zur Entfaltung kommen (3:0 Sätze) und auch Sebbi/Jürgen zeigten sich gut in Form beim sportlich sehr unterhaltsamen Spiel gegen Kirrstetter/Weiß (3:1 Sätze).

Im ersten Einzel des Abends lieferten sich Sebbi und Stefan Kirrstetter sogleich die spannendste Begegnung des Spiels. Die Oppauer Katze bewegte sich pfeilschnell am Tisch und landete immer wieder peitschende Vorhandschwinger gegen den neustadter Capitano. Sebbi konterte mit scharfen Blocks und Gegenspins und blieb am Ende stabil im Spiel (3:2 Sätze). Während dessen bekam es Andy mit Mariusz Wawrykas kompromisslosem Angriffsspiel zu tun. Es schaffte es mit variablem Anspiel immer wieder Fehler zu erzwingen und holte damit den nächsten Punkt für den TTV (3:1 Sätze). In Summe stand es nun bereits komfortabel 4:1 für den Gastgeber.

Das mittlere Paarkreuz wollte nach der vergangenen Nullnummer-Woche sichtlich etwas gut machen und agierte derart sicher am Tisch, dass Gegner Christoph Honig (0:3 gegen Christian) und Marvin Weiß (0:3 gegen Jürgen) kein Gegenrezept wussten. Starke Leistung.

Im Anschluss gab sich Walde gegen Amra Akmadzic die Ehre, welche am Tisch sehr angriffslustig loslegte. Doch Walde hielt die Oppauer Spielerin mit saftigen Spins in Schach. Oli musste gegen Salvatore Marrix ordentlich pumpen, der sicher konterte und wacker kämpfte. Doch der TTVler wurde sicherer und holte einen weiteren Punkt. Nun stand es 8:1 und es oblag Sebbi das Spiel zu beenden. Im Duell der Einser behielt er gegen Wawryka die Oberhand, dank spinniger Eröffnungsschläge und platziertem Anspiel. Der 9:1-Sieg des TTV war perfekt und der Weg zum ersehnten Gyros frei.

Die nächsten Wochen werden zeigen, wo die Reise in der laufenden Runde hingeht. Die Form stimmt, die Stimmung ist gut, der Spaßfaktor hoch und feiern könne sie auch im Anschluss noch, wie sie auf der Tanzfläche in der anschließenden Nacht unter Beweis stellten 😁.

Spieltag 3 und 4: Nur die Harten kommen in den Garten

TSV Kandel : TTV Neustadt  1:9

Am vergangenen Wochenende hieß es Tischtennis pur für unsere erste Mannschaft, und das zweimal auswärts. Zuerst reiste man nach Kandel, dann nach Limburgerhof .

Das Spiel in Kandel lief aufgrund der Ersatzstellung der Gastgeber relativ einseitig für Neustadt. Lediglich Frontmann Markus Zellmer konnte gegen unseren Sebbi in fünf spannenden Sätzen punkten. Der Rest ging an den TTV.  Herausragend auf neustadter Seite war Sönke, der trotz Trainingsmangel erst den flinken Gökhan Nese und anschließend Markus Zellmer mit 3:1 Sätzen besiegen konnte. Auch beim anschließenden Hinkel-Wettessen gaben unsere Mannen alles.

DJK Palatia Limburgerhof : TTV Neustadt  8:8

Wenig deutlich ging es in der Partie gegen den Aufsteiger aus Limburgerhof zu. In 4 Stunden aufopferungsvollstem Kampf beanspruchten die Sportler das runde Weiß aufs äußerste. Die Gastgeber lieferten in ihrer Ballerburg eine starke Leistung und zeigten gleich zu Beginn, dass sie sich in der Liga wohlfühlen.

In den Doppeln hatten die TTVler die Nase leicht vorne. Sebbi und Jürgen ließen beim Duell gegen Mager/Teiche nichts anbrennen und spielten sich konsequent zum 3:0 Satzerfolg. Bei Walde und Oli lief leider wenig bis nichts und so mussten sie gegen Göhlich/Blum mit 0:3 die Segel streichen. Nur Dauerbrenner Christian/Andy deuteten an, dass sie sich mit lediglich drei Sätzen an diesem Abend nicht zufriedengeben wollten. Einem 0:2-Rückstand hinterherlaufend, ließ die Zündung mal wieder auf sich warten, folgte dann aber mit einer Leistungssteigerung. Spielentscheidend war wohl der Gewinn des vierten Satzes – ein unheimliches 26:24 für Neustadt. Das Spiel ging dann mit 3:2 an den TTV.

Es folgten die Einzel. Die Partie von Andy gegen Steffen Reh erstreckte sich ebenfalls in fünf umkämpften Sätzen und endete mit einem Sieg des Limburgerhofers. Unglücklich für den neustadter, der im vierten bereits Matchball hatte, aber nicht unverdient für Reh. Am Nebentisch agierte Frontsau Sebbi äußerst sicher und konnte somit Christopher Magers tödliche Geschosse entschärfen. Ein 3:0 Satzerfolg war der Lohn.

Im mittleren Paarkreuz sollte Limburgerhof an diesem Abend die Oberhand behalten. Andreas Teiche und unser Jürgen spielten ein richtig gutes Match. Beide zeigten tolle Ballwechsel, Jürgen lief nach 0:2 Satz-Rückstand heiß und zog aus allen Lagen bis zum 2:2 Satzausgleich. Im fünften Satz leistete sich der DJKler keine leichten Fehler mehr und holte den Punkt nach Limburgerhof. Während dessen hatte Christian in seinem Spiel gegen Björn Göhlich Probleme in sein Spiel zu finden. Zudem agierte dieser mit zunehmender Spieldauer immer sicherer. Unzufrieden musste der TTVler mit 1:3 Sätzen passen. Zwischenzeitlich stand es insgesamt 3:4 aus neustadter Sicht. Es versprach ein langer Abend zu werden.

Das hintere Paarkreuz folgte mit einer Punkteteilung. Oli, nach Krankheit noch unfit, konnte nicht sein gewohnt sicheres Spiel aufziehen und verlor gegen Matthias Blum in drei Sätzen. Der TTV musste nun Gas geben, um zu später Stunde noch punkten zu können. Walde nahm sich dies zu Herzen und kämpfte sich gegen Klaus Schepers ins Spiel. Der erste Satz ging gleich verloren, die Rückhand des DJKlers traf unangenehm ihr Ziel. Doch Walde servierte anständig und blieb konzentriert am Ball. Dank erhöhter Sicherheit holte er den Punkt noch mit 3:1 für Neustadt.

Bereit weitere Punkte zu erbeißen, ließ man das vordere Paarkreuz aus dem Zwinger. Sebbi hatte mit dem aggressiv spielenden Reh keine leichte Aufgabe, bewältigte diese aber mit gutem Anspiel und passender Coolness (3:1 für den TTV). Auch Andy versuchte mit wachem Kopf gegen Magers Kombi aus schnittigem Anspiel und wuchtigem Gegenschuss zu agieren. Dies gelang wechselhaft, auch weil der DJKler aus scheinbar unmöglichen Lagen ballerte. Doch am Ende reichte es für den Neustadter zum 3:2-Sieg.

Im mittleren Paarkreuz sowie im hinteren wiederholte sich das Muster aus den Anfangspartien. Bei Christian lief nicht viel zusammen (0:3 gegen Teiche) und auch Jürgen musste wieder ein knappes 2:3-Satzspiel gegen Göhlich hinnehmen, trotz guter Leistung. Oli versuchte gegen Schepers alles, doch der Körper wollte nicht (0:3-Niederlage). Lediglich Walde lieferte mit engagiertem Einsatz gegen Blum noch einen Punkt für den TTV – und der war so wichtig. Nun stand es 8:7 für Limburgerhof, immerhin war ein Unentschieden noch erreichbar.

Abschlussdoppel. Wer liebt es nicht. Es ist die Zeit der Kampfschweine, des letzten übrig gebliebene Restchens an Konzentration und Kraft. Alles an Dextrose und Wasser ist aufgebraucht, die Zuschauer wollen eigentlich schon zum verdienten Pils ins Vereinsheim und in der Halle flirrt es vor Spannung. Mehr vor Anspannung als körperlicher Spannung. Christian und Andy sind leidenschaftliche Liebhaber solcher Szenarien und so ging es motiviert an die Platte. Nicht im Drehbuch stand ein Rückstand von zwei Sätzen, von denen der erste derart vom Gastgeber dominiert wurde, dass die Hoffnung im TTV-Lager in den Keller kroch. Doch das TTV-Couple zeigte mal wieder Kampfgeist und Umstellungsvermögen. Mit neuer Taktik und Angriffsmut gelang den beiden immer mehr. Selbst ein Matchball im vierten Satz wurde abgewehrt. In einem letzten konzentrierten Satz lief es für den TTV. Christian zog platzierte Topspins während Andy sicher ausblockte. 3:2 in Sätzen und folglich 8:8 in Punkten als Endergebnis. Puhhh …. Welch ein Kraftakt!

In der Summe kann unsere Erste nach diesem Spielverlauf noch zufrieden sein. Es gilt nun, schnell wieder zu Kräften zu kommen und mit Wollust in die nächsten Spiele einzutauchen. Tischtennis, wir kommen …

Spieltag 2: Zu Hause ist‘s am schönsten

TTV Neustadt : TV Wörth  9:3

Beim ersten Heimspiel der Saison erwartete unsere Erste die Aufsteiger aus Wörth. In einer Mischung aus jungen wilden und erfahrenen/gemütlicheren Spielern ein ernst zu nehmender Gegner. Insbesondere das Kapitel Doppel sollte diesmal eine erfolgreiche Wendung erhalten, da gab es seit dem letzten Spiel etwas gut zu machen.

Christian und Andy nahmen dies sehr ernst und ließen in ihrem Doppel gegen Wölfel/Pfirrmann lediglich sieben Einzelpunkte in drei Sätzen zu – 3:0 für Neustadt und zurück zu alter Stärke. Auch das Duo Sebbi/Jürgen hatte sich einiges vorgenommen. Doch die Kontrahentenpaarung Hartfiel/Özdemir spielte als Links-Rechts-Kombo zu Beginn äußerst erfolgreich auf. Die TTVler bissen sich wollüstig in die Angelegenheit und gaben schlagfertig Kontra. Sehr konzentriert egalisierten sie einen 0:2-Satzrückstand und holten den zweiten Doppelpunkt für die Hausherren (3:2 Sätze). Im Dreierdoppel erweckten Walde und Oli die alte Liebe wieder zum Leben und besiegten Ritter/Geißer stabil mit 3:0. So ließ sich arbeiten.

Die Einzel boten feines Tischtennis von beiden Seiten. Überraschung des Abends war Gökhan Özdemir, der sowohl Sebbi in knappen fünf Sätzen und Andy in knappen drei Sätzen schlagen konnte. Die beiden TTVler hielten einiges dagegen, aber der Wörther traf an diesem Abend nach Belieben. Was der Mann gefrühstückt hatte, wollte er nicht verraten. Auf jeden Schnitt und jeden Schlag hatte er eine Antwort parat. Beeindruckend und verdient. Doch der TTV zeigte in Summe auf was es ankommt. Mannschaftliche Geschlossenheit, unterstützendes Coaching, Anfeuern und eine homogene Spielerqualität in allen Paarkreuzen. Außerdem war Glücksbringer Jutta wieder am Start 😉

Sebbi und Andy konnten derweil beide gegen Finn „Flink“ Hartfiel bestehen. Der schnelle Linkshänder zeigte tolle Kombinationsschläge und eine feine Rückhand, doch die Neustadter behielten dank Erfahrung und Gegendruck die Nerven. Sebbi, schon auf der Verliererstraße, ließ nach 0:2-Satzrückstand und einem äußerst nötigen Timeout das Biest aus dem Käfig und biss sich noch zum 3:2. Andy erkämpfte sich mit platziert und variantenreichen Bällen einen 3:0-Erfolg.

Unser mittleres Paarkreuz konnte ebenfalls punkten. Christian startete gegen Martin Ritter etwas holprig, kam dann aber besser in Fahrt und griff vor allem sehr gefährlich an. Einen Satz musste er dem gegen Abwehr versiert spielenden Ritter überlassen, den Rest nahm er mit nach Hause (3:1 Satzsieg). Jürgen spielte gegen den jungen Christoph Wölfel und machte seine Sache sehr gut. Druckvolles Halbdistanzspiel und überraschende Blocks führten ihn zu einem verdienten 3:0 Satzsieg. Auch Christian konnte gegen Wölfel bestehen. Der 3:0-Erfolg war gespickt mit ansehnlichen Ralleys und waghalsiger Ballonabwehr.

Im hinteren Paarkreuz gab es eine Punkteteilung. Walde bezwang Torsten Pfirrmanns Noppen mit seinem gefürchteten Schulhof-Schnitt in 3:0 Sätzen – die Formkurve verläuft nach oben. Oli, etwas angeschlagen kämpfte gegen Thomas Geißer in einem schönen Spiel, musste sich aber im entscheidenden Fünften geschlagen geben (2:3 Sätze).

Insgesamt siegte der TTV also mit 9:3 Punkten, dank ordentlicher Doppel und einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Beim anschließend griechischen Beisammensein fühlten sich alle wohl und satt. Thema natürlich auch die geplante Einführung der Vierermannschaften. Schwer vorstellbar, dass solch schöne Tischtennisabende in Zukunft Geschichte sein werden. Darauf einen Ouzo, oder vielleicht auch zwei …