Lehre des 15. Spieltages: „Gut gegessen ist halb gewonnen!“

TV 03 Wörth : TTV Neustadt   0:9

Mit leicht veränderter Rezeptur reisten unsere Herren nach Wörth, da Jürgen den verhinderten Jonas ersetzte. Dieser Einsatz sollte sich nicht nur spielerisch bezahlt machen, sondern auch ernährungstechnische Erkenntnisse hervorrufen. Der Zusammenhang zwischen Ernährung und sportlicher Leistung wurde an diesem Abend ein ums andere mal deutlich. Erste Erkenntnis: Ein Spielbeginn von 19 Uhr lässt kein ordentliches Abendessen zu. Zur besten Essenszeit stopft sich der Spieler kurz vor dem Einspielen ein suboptimal belegtes Käsebrot zwischen die Kiemen um sich kauend den ersten Ballwechseln hinzugeben. Der menschliche Körper darf sich nun entscheiden, ob er seine Konzentration auf das Ingangsetzen der gewohnten Verdauung lenkt, oder doch noch dem ein oder anderen unerreichbaren Ball nachhechtet.

Den Umständen zum Trotz standen die Neustadter Doppel gewohnt stabil und brachten sogleich eine rasche 3:0-Führung ein. Die Wörther traten stark ersatzgeschwächt an und mussten zudem die vorangegangene Prunksitzung verarbeiten.

Während Hakan Teamkamerad Andy die Vorzüge des neuen Wiederverschlusses einer bekannten Keksmarke nahebrachte (vorbei sind die Zeiten, in denen die Hand in des Prinzen Rolle stecken blieb), machte sich Jürgen für sein erstes Einzel bereit. Sehr konzentriert und auf scharfe Rückschläge bedacht, erschwerte das Neustadter Konditionswunder Wörths Topmann Jörg Richard das Durchziehen seiner gefährlich abgefälschten Vorhandtopspins. Die Sätze verliefen knapp, doch im Satzendspurt erhöhte Jürgen den Druck sowie die Anzahl der Netzkantenbälle und siegte mit 3:0 Sätzen.

Am Nebentisch erwachte Sebbi gegen Martin Ritter erst am Ende des ersten Satzes aus der bereits beschriebenen Verdauungsnarkose. Zu tief steckten noch die zuvor genossenen Nüsse der damit bestückten Milchschokolade. Doch das Ventil wurde rechtzeitig geöffnet, so dass die gefürchteten Rapp-Einschläge auf des Gegners Tischhälfte folgten. Auch der TTV-Frontmann schaffte einen 3:0-Erfolg.

Anschließend durfte das mittlere Paarkreuz etwas für die Figur tun. Marius servierte gegen Jan Schweyda insbesondere im ersten Satz enorm clever und konterte druckvoll nach. Auch auf die taktische Umstellung des jungen Wörtherers fand er nach kurzer Orientierungsphase die passende Antwort. Ein 3:0 war die Folge. Andy, immer noch verunsichert durch die neuen Rezeptur des Schokodoppelkekses (soll angeblich ein Abdrehen des oberen Kekses erleichtern), wurden durch Torsten Pfirrmann mal wieder Noppen aufgetischt. Dies schmeckte ihm zu Beginn wenig, doch nach verlorenem ersten Satz fing sich der Neustadter und schaffte einen 3:1-Erfolg.

In der Zwischenzeit erläuterte Jürgen, die angebotenen Kekse aufgrund einer alternativ zur Verfügung stehenden Banane dankend ablehnend, in der Coachingzone die Wichtigkeit eines ausgeglichenen Mineralien-Haushaltes. Die in Aussicht rückende Zufuhr von erfrischenden Elektrolytgetränken in einer Edenkobener Gaststätte peitschte nun auch Walde an die Platte. Sein Gegenüber, Jonas Richard, spielte frech auf. Der jüngste Spieler der Begegnung musste sich aber der Erfahrung des Durstigen beugen und strich mit 1:3 die Segel. Auch Hakan strebte zielsicher mit gefühlvollen Spins zum Dessert und verpackte Benjamin Klöffer mit 3:0.

Durch den damit besiegelte 9:0-Erfolg war ein früher als gewohntes Abendessen möglich, insgesamt also ein sehr erfolgreicher Abend.

1 Antwort
  1. Klaus
    Klaus says:

    Auch technisch auf Ballhöhe bleiben

    Also wie mir scheint, muss man nicht immer bei euren Matches zugegen sein. Das intensive studieren der Spielberichte bei einem Glas Dornfelder entschädigt für vieles. Und drängt zur baldigen Nachfüllung des geleerten Glases.

    Das lockere 3:0 eurer Doppel scheint die positive Auswirkung der Doppelkekse zu sein.

    Was mich aber überrascht, ist die minder ausgeprägte, technische Allgemeinbildung innerhalb der Mannschaft. Falls ihr mal eine Jeans mit Knöpfen anstatt Reißverschluss tragen solltet, sehe ich die Gefahr, dass Notdürfte sprichwörtlich in die Hose gehen könnten.

    Das mit der Unkenntnis bzgl. der neuen Keksrezeptur und des damit verbundenen neuen Verschlusses sollte doch inzwischen hinreichend bekannt sein.

    Für alle, denen die kulinarische und technische Revolution besagter Kekse noch nicht bekannt ist, hier ein kleiner Auszug von dem ich hoffe, dass er niemanden überfordert.

    Die Prinzen Rolle hat eine neue Verpackung
    Mit einem umfassenden Relaunch stellt Griesson – de Beukelaer (GdB) die Prinzen Rolle neu auf. Im Fokus steht dabei der patentierte Wiederverschluss für die Sorten Prinzen Rolle Kakao 400 g, Choco Duo und Vollkorn. Dieser macht Verbrauchern das Handling der Kekse komfortabler.
    Die Prinzen Rolle hat eine neue Verpackung mit vereinfachter Entnahme.
    Am unteren Ende der Packung platziert, lässt sich der neue Verschluss leicht aufziehen und man kann aus der Öffnung einen Keks bequem entnehmen. Die weiteren Doppelkekse rutschen automatisch von oben nach und bleiben zudem in der wiederverschließbaren Packung länger knusprig. Auch bei den Doppelkeksen selbst gibt es Neuigkeiten: Die Rezepturen der Prinzen Rolle-Varianten Choco Duo, Vollkorn und Kakao wurden ernährungsphysiologisch verbessert. Nicht nur für echte Fans wichtig: Der Geschmack des kultigen Doppelkekses bleibt natürlich vollauf erhalten.Mit dem Verschluss wurde auch das Verpackungsdesign der Sorten Choco Duo und Vollkorn optimiert.

    Ich hoffe, ich konnte mit diesem kleinen Hinweis die Vorbereitungszeit eurer noch bevorstehenden Matches signifikant verkürzen. Für minderwertig belegte Käsebrote sollte, aller moderner Technik zum Trotz aber weiterhin die altbewährte Tupperdose verwendet werden. Sollten weitere technische Background Informationen notwendig sein, stehe ich gerne zur Verfügung.

    Mit herzlichen technischen Grüßen

    Klaus

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