Lehre des 13. Spieltages: „Wer das Doppel nicht ehrt … RELOADED“

TTV Neustadt : TTC Oppau 4:9

Unsere erste Mannschaft hatte gestern Premiere: Um 22.00 Uhr war die erste Niederlage in der aktuellen Runde besiegelt. Verursacher waren die Herren vom TTC Oppau, die in starker Aufstellung antraten mit dem Ziel sich von der unteren Tabellenhälfte abzusetzen.

Der Beginn des Spiels verlief für die Hausherren im Vergleich zu bisherige Runde äußerst ungewohnt. Alle drei Doppel gingen an die Gäste aus Oppau. Auch in den folgenden Einzel sollte es zu Beginn nicht richtig laufen. Sebbi konnte gegen den auf die Belagkombination Stör-Noppe/Angriffs-Gummi setzenden Christian Bußert wenig punkten und verlor mit 0:3. Jonas hatte sich gegen Marco Buchert eine 2:0-Führung erspielt, konnte diese aber gegen den sich steigernen Jung-Oppauer nicht halten und ging mit 2:3 baden. Insgesamt stand es nun 0:5 für Oppau. Auch bei Andy roch es gegen den erfahrenen Stefan Sattel lange Zeit nach der nächsten Niederlage, lag er doch bereits mit 0:2 Sätzen hinten. Doch mit etwas Glück und Ruhe konnte er das Spiel noch zum 3:2 drehen. Am Nebentisch fightete Marius gegen Materialspezialist Volker Wittmer, der mit seinem Noppenabwehrbelag unerhört sicher und gefühlvoll agierte. Zu sicher für den Neustadter, der sich mit 0:3 begnügen musste. Das hintere Paarkreuz von Neustadt stemmt sich jedoch mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage. Erst bezwang Hakan den „Alleskönner“ Weiß mit 3:2. Der Oppauer lieferte dabei mit einem sehenswerten Hand-Switch den Ball des Tages. Dann zeigte Walde gegen Stefan Kirrstetter keine Schwäche und siegte astrein mit 3:0. Zwischenstand 3:6. In der zweiten Hälfte konnte jedoch nur noch Jonas punkten. Mit einer sehr konzentrierten Leistung bezwang er Christian Bußer. Nach Niederlagen von Sebbi, Andy und Marius musste der Neustadter Mannschaftsführer am Ende allerdings eine 4:9-Niederlage unterschreiben.

Hier eine Auswahl von Stimmen zum Spiel beim anschließend gemeinsamen Essen der beiden Teams:

„In der Vorrunde hatten wir aufgrund unserer Doppelstärke mit 3:0 geführt, heute lief es gerade anders herum. Mit 0:3 Doppel zu starten ist natürlich schon heftig…!“ (Walde, Neustadt)

„Wenn wir immer in dieser Aufstellung spielen könnten, wären wir in der vorderen Tabellenhälfte mit dabei.“ (Stefan, Oppau)

„Auch bei mir war heute der Wurm drin, nächste Woche werden wir aber wieder zuschlagen!“ (Sebbi, Neustadt)

„In Neustadt mache ich zwar immer die schönsten Punkte, meine Einzel konnte ich aber noch nie gewinnen.“ (Marvin, Oppau)

„Oppau hat heute verdient gewonnen, wir bleiben trotzdem mit Spaß bei der Sache.“ (Andy, Neustadt)

„Wenn ihr heute nur Traubenschorle trinkt ist ja klar, dass ihr nur verlieren könnt“ (Volker, Oppau)

„Schade, dass es heute nicht zum Sieg gereicht hat. Wir stehen zwar noch vorne, müssen aber weiterhin aufpassen, denn es folgen noch einige harte Spiele.“ (Jonas, Neustadt)

„Männer, ihr müsst mal wieder Doppel trainieren!“ (Klaus, Alt-Neustadter)

3 Kommentare
  1. Klaus
    Klaus says:

    Weitere Stimmen eines LANGJÄHRIGEN Neustadters zum Spiel:

    Die Doppel waren das einzig richtig nichtgute (Wortneuschöpfung zur Vermeidung negativer Schwingungen) des gesamten Spiels.Der Ratschlag eines von Andy zitierten „Alt-Neustadters“, der mir nicht bekannt ist, hat aber seine Berechtigung.

    Die vier geholten Zähler waren ohne wenn und aber redlich verdiente Punkte.

    Aber auch bei den nicht gewonnenen Matches hat sich keiner Vorwürfe zu machen Wenn ein Gegner mal einen stärkeren Tag erwischt, ist man halt auch mal 2. Sieger. Ich jedenfalls habe nur schöne, unterhaltsame Spiele gesehen.

    Was mich allerdings peinlich berührt,, ist die Tatsache, dass sich ein Neustadter von Auswärtigen auf die falsche Getränkeauswahl hinweisen lassen muss.

    Vielleicht könnte die Gründung einer Selbsthilfegruppe euer Potenzial noch optimieren. In einem Stuhlkreis bei einer Rieslingschorle als Pflichtgetränk über Verbesserungsmöglichkeiten des Doppelspiels zu diskutieren, könnte den Quantensprung nach vorne bedeuten.

    Spitzzüngige Kommentare werden hier möglicherweise als Alterssenilität abgetan. Anders ist es nicht zu erklären, dass hier in ansonsten weitestgehend seriöser Berichterstattung von „ALT“-Neustadtern die Rede ist. Das Alter zieht sich durch die ganze Berichterstattung wie ein roter Faden. Ich jedenfalls werde auch noch Recherchen anstellen, wer mir auf dem Foto die Haare auf dem Hinterkopf wegretuschiert hat. Das ist suspekter Journalismus.

    Eines möchte ich noch erwähnen: es war schön, die Jungs von der Ersten mal persönlich kennen zu lernen. Alles mega nette und sympathische Jungs. Es war mir eine Freude.

    Alles Gute für’s nächste Match

    Klaus

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    • Andreas Pichler
      Andreas Pichler says:

      Hallo Klaus,
      im Zeitalter der political correctness muss ich wohl ein wenig mehr auf meine Formulierungen achten. Aber wie du ja bestimmt bestätigen kannst, weist das Adjektiv „alt“ auch durchaus auf positiv besetzte Prädikate hin, denken wir z.B. an vergorenen Traubensäfte 😉

      Wir haben uns sehr über deinen Besuch gefreut und werden an unserem Doppeltraining arbeiten.

      Bis zum nächsten Mal!

      Antworten
  2. Klaus
    Klaus says:

    Hi Andy,

    im Zuge dieser political correctness gibt’s auch bald nicht mehr „die“ Niederlage (Femininum) oder „der“ Sieg (Maskulinum) sondern nur noch „das“ Unentschieden (Neutrum).

    Bei Rieslingschorle existiert dieses Problem allerdings nicht, da sich hier die Artikel die Waage halten. Im Norddeutschen Raum sagt man eher „die“ Schorle, in den südlicheren Gefilden hingegen ist es „der“ Schorle.

    Merke: „Das“ Rieslingschorleglas zu leeren ist mit weniger Verhaltensmassregelung belegt, als „eine“ Niederlage zu kassieren.

    In diesem Sinne…eine gute neue Woche

    Klaus

    Antworten

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